„Badische Beach Ball Ballerinas“, „Die Schlechtschmetterfront“ oder „Pritsch Perfect“: Klangvolle Namen hatten die 24 Teams, die bei den „Sparkasse Bodensee Beach Days“ in vier Gruppen um den Titel des Stadtmeisters im Beachvolleyball spielten. Doch ein Sieger konnte in diesem Jahr nicht ermittelt werden. Denn aufgrund eines Gewitters mit Starkregen musste das Turnier in den Abendstunden abgebrochen werden.

„Da der Zeitplan heute und morgen mit den baden-württembergischen Meisterschaften so voll ist, können wir das leider nicht zu Ende bringen“, bedauerte Organisator Markus Dufner am Samstag gegenüber dem SÜDKURIER. „Das heißt, wir haben jetzt in diesem Jahr leider keinen Stadtmeister, sondern eben vier Halbfinalisten.“

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Dabei hatte das Turnier auf Sand am Freitagabend so schwungvoll begonnen. Es herrschte beste Beachvolleyball-Laune, es wurde gebaggert, gepritscht und geschmettert. Doch bereits im Laufe des Tages hatte sich abgezeichnet, dass am Abend eine Gewitterfront den Bodensee streifen würde. Wann genau sie Überlingen erreichen würde, war jedoch lange nicht ganz klar.

Das Einlagespiel des mehrfachen deutschen Volleyballmeisters VfB Friedrichshafen gegen Gewinner des Medienpartners Seewoche und Spieler des TSV Mimmenhausen konnte noch begonnen werden. „Während des Spiels hat dann aber starker Regen eingesetzt“, erläuterte Dufner. „Am Anfang konnte noch weitergespielt werden, aber dann hat es angefangen zu blitzen, sodass wir erst mal unterbrochen haben.“ Gegen 21 Uhr sei dann aber erkennbar gewesen, dass das Unwetter nicht nachlassen würde, weshalb man die gesamte Veranstaltung abgebrochen habe.

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„Wir haben damit in diesem Jahr keine Stadtmeister, aber ich denke, die Entscheidung abzubrechen, war die richtige“, so Dufner. So blieb am Ende den Titelverteidigern „Sunblockers“ sowie den Teams „Sandflöhe“, „Stadtwerk am Baggern“ und „Biberbasta“ nur die Hoffnung, im nächsten Jahr wieder angreifen zu können.