Dreiste Betrüger haben eine 60-jährige Frau aus dem Überlinger Bereich vergangene Woche um einen niedrigen fünfstelligen Euro-Betrag gebracht, teilt die Polizei mit. Die Täter nahmen telefonisch Kontakt zu der Frau auf und gaben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus.

Täter überweisen Geld ins Ausland

Durch geschickte Gesprächsführung in einem mehrstündigen Telefonat gelang es den Tätern, dass die Frau den Fernzugriff auf ihren angeblich virenverseuchten Rechner gewährte. Darüber hinaus entlockten die Täter ihr Passwörter und mehrere Transaktionscodes ihres Online-Bankings. Erst im Nachgang stellte die 60-Jährige fest, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war und die Täter zahlreiche Überweisungen auf ausländische Konten veranlasst hatten, berichtet die Polizei.

Private Daten nicht herausgeben

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang nochmals vor derartigen Betrugsmaschen. Wenn angebliche Microsoft-Mitarbeiter unaufgefordert anrufen, sollen die Angerufenen einfach auflegen. Die Polizei fordert auf, keine privaten Daten, wie Bank- oder Zugangsdaten, herauszugeben und niemals Zugriff auf den eigenen Rechner zu gewähren. Nähere Informationen gibt es unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/.

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