Die städtischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen bereiten sich auf den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen vor. Ab Montag, 29. Juni, wird die seit Mitte März eingerichtete Notbetreuung eingestellt und der Regelbetrieb wiederaufgenommen, teilt die Stadtverwaltung in einem Pressetext mit.

Endlich zurück in den Kindergarten

Ab Montag dürfen alle Kinder ihren Kindergarten zu den ursprünglich gebuchten Betreuungszeiten wieder besuchen. Auch bereits eingeplante Neuaufnahmen und Eingewöhnungen sind in Abstimmung mit der jeweiligen Einrichtungsleitung wieder möglich.

Kein Abstandsgebot für Kinder

Um den Regelbetrieb überhaupt ermöglichen zu können, werde unter den Kindern und zwischen Kindern und Erwachsenen auf die Einhaltung von Abstandsregeln verzichtet, teilte die Stadt mit. Erwachsene haben untereinander auf einen Abstand von 1,5 Metern zu achten. Die Zusammensetzung der Gruppen bleibe möglichst konstant und auch die bekannten Schutzhinweise sind weiterhin einzuhalten.

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Start auch in den Grundschulen

Auch die Grundschulen kehren am 29. Juni zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück. Die Wiederaufnahme orientiert sich dabei grundsätzlich an der Kontingentstundentafel der Schule. Die Kinder in den Grundschulen und den entsprechenden Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren haben täglich Präsenzunterricht in möglichst konstanter Klassenzusammensetzung. Der Stundenplan soll für alle Beteiligten verlässlich sein. Gleich wie in den Kindertageseinrichtungen werde auf einen Mindestabstand unter den Schülerinnen und Schülern sowie zwischen Kindern und Erwachsenen verzichtet. Unter Erwachsenen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren.

Platz auch wieder im Hort

Soweit Schülerinnen und Schüler wieder in der Präsenz unterrichtet werden, sind für sie der Betrieb von Betreuungsangeboten der verlässlichen Grundschule, flexiblen Nachmittagsbetreuung, Horte sowie Horte an der Schule und der Ganztagsbetrieb wieder zulässig.

Kontakt zu Covid-Patienten muss ausgeschlossen werden

Kinder, die Symptome einer Covid-19-Erkrankung zeigen oder in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten, sind vom Besuch in der jeweiligen Einrichtung ausgeschlossen. Die Eltern der Kinder müssen dies zu Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen, also zum 29. Juni, sowie erneut nach Ferien auf einem Formular schriftlich bestätigen. Des Weiteren unterzeichnen sie, im Falle von auftretenden Symptomen oder dem Kontakt mit einer infizierten Person, die Einrichtung zu informieren und das Kind unverzüglich abzuholen, wenn Krankheitssymptome auftreten.

Gebühren werden berechnet

Die Stadt Überlingen erhebt ab Juli 2020 wieder Gebühren für die Kindergarten- und Schulkindbetreuung in der Höhe, wie dies vor der Corona-Pandemie der Fall war. Aktuell berechnet die Stadtverwaltung die Gebühren für die Kinder, die die Notbetreuung besucht haben. Ein separater Gebührenbescheid werde in den nächsten Wochen erlassen. Für die Betreuung von Grundschulkindern fielen die Gebühren aber nur an, wenn die Notbetreuung oder erweiterte Notbetreuung im Sinne einer Hortbetreuung in einer Kindertageseinrichtung besucht wurde, also einem zusätzlichen Angebot, das über die eigentlichen Unterrichtszeiten hinausging.