Erstmals wird am kommenden Samstag das Bläserensemble „Musica Festiva“ gemeinsam mit dem Evangelischen Bezirkskantor Thomas Rink im St.-Nikolaus-Münster zu hören sein. Das Benefizkonzert um 18 Uhr soll einen Beitrag zur Finanzierung der Orgel für die neu gestaltete Auferstehungskirche leisten.

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In dem viel kleineren protestantischen Gotteshaus hätten allerdings aufgrund der Hygieneauflagen und Abstandsgebote, die derzeit wieder relevanter sind denn je, nur sehr wenige Zuhörer Platz gefunden, was Sinn und Zweck der Veranstaltung konterkariert hätte.

Das steht auf dem Programm

So kam Münsterpfarrer Bernd Walter dem Wunsch entgegen, die viel größere Kirche für das Konzert zur Verfügung zu stellen, und machte diese Premiere möglich. Zu hören sein werden musikalische Werke aus drei Epochen.

Beginnend mit einer strahlenden und festlichen Musik aus dem Frühbarock, darunter die große siebenstimmige Sonate von Heinrich Schmelzer oder das melancholische Stück Pavanne Lacrymae von John Dowland. Mit Bach und Händel geht es weiter. Und im dritten Teil wenden sich die Musiker der französischen Spätromantik zu: Salomé, Gounod und Lemmens. Enden wird das ungefähr eine Stunde dauernde Konzert mit der großen Fanfare von Lemmens in einer Einrichtung für Solo-Trompete, Bläser und Orgel.

Proben als Herausforderung

Schon die Proben unter Corona-Bedingungen waren für die zehn Musiker aus der Region eine echte Herausforderung. Auch für das Konzert selbst gilt ein strenges Hygiene-Schutzkonzept und Zuhörer müssen ein ausführliches Formular ausfüllen.

Instrument soll an Ostern 2022 eingeweiht werden

Der Eintritt ist frei, die Konzertbesucher werden aber um eine Spende für die neu aufzubauende Orgel in der evangelischen Auferstehungskirche gebeten. Wenn alles nach Plan verläuft, wird das Instrument an Ostern 2022 eingeweiht werden können, hofft Bezirkskantor Thomas Rink.

Etwa ein Jahr später sollen dann die Ergänzungen fertiggestellt sein, sodass das Instrument einmal über drei Klaviaturen, Pedal und über 40 Register verfügen wird. Derzeit steht die Orgel zerlegt in der Werkstatt des Orgelbauers Peter Kraul bei Großschönach, wo die vorbereitenden Arbeiten im Gange sind.

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