Mit drei aufeinander folgenden Ausstellungen in seiner Galerie „Gunzoburg“ setzt der Internationale Bodenseeclub (IBC) nach der coronabedingten Unterbrechung, die gerade auch das kulturelle Leben zum Stillstand gebracht hatte, seine Ausstellungsarbeit fort. Die Präsentationen nehmen unter dem Thema „mit Kunst aus der Krise“ die aktuelle Situation auf. Los geht es am Sonntag, 7. Juni, mit einer Vernissage, die von 11 bis 18 Uhr läuft.

„Seilschaft“ von Wilfried Düker.
„Seilschaft“ von Wilfried Düker. | Bild: IBC

Noch keine Vernissage im herkömmlichen Sinn

Bei der Gestaltung der Vernissagen und des Ausstellungsbetriebes setze der IBC die jeweils gültigen Hygiene-Regeln um, erläutert Pressesprecherin Silvia Jungmann weiter. Absehbar sei, dass am 7. Juni noch keine Vernissage im herkömmlichen Sinne stattfinden könne. Deshalb werden – nach Schweizer Vorbild – die Künstlerinnen und Künstler am Tag der Vernissage und auch an den folgenden Wochenenden abwechselnd anwesend sein.

„Trostmusik“ auf der Gitarre

Dazu ist „Trostmusik“ zu hören, eine Initiative von Ulrike Hethey, Leiterin der Sektion Musik im IBC. Sie spielt Werke aus Italien auf der klassischen Gitarre, jeweils 19 Minuten nach 11, 12, 16 und 17 Uhr. Die Besucher sollen mit Ihren Masken Bestandteil der Inszenierung sein, beschreibt der IBC weiter. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 13 Uhr, Sonntag, 14 bis 18 Uhr.

Dieses schuf Peter Kapitza.
Dieses schuf Peter Kapitza. | Bild: IBC

Diese Schau endet am 28. Juni, zu sehen sind die Werke von 13 Künstlern: Gerda Brüstle-Wallén, Wilfried Düker, Ursula Erchinger, Alexandra Gebhart, Felicia Glidden, Fryderyk Heinzel, Lars Höllerer, Peter Kapitza, Mörg Michaelis, Chistian Scheel, Johanna Schuster, Ingrid Stotz, Jolanta Szalanska. Die beiden weiteren Teile der Ausstellungsreihe folgen Juli und August.

Die Skulptur „Gefangen“ von Gerda Brüstle-Wallén.
Die Skulptur „Gefangen“ von Gerda Brüstle-Wallén. | Bild: IBC

Werke während und im Rückblick auf Lockdown entstanden

Der durch die Corona-Pandemie ausgelöste Lockdown in Deutschland „war ein nie dagewesener Vorgang“, erinnert Wolfgang Braungardt vom Regional-Club Überlingen des IBC. „Es folgen bis heute zehn Wochen, wo das private und öffentliche Leben, die Geselligkeit und der künstlerische Austausch auf ein Minimum eingeschränkt sind. Und plötzlich erkennt die Gesellschaft ganz schmerzlich, was ihr damit fehlt.“ Für viele Künstler seien diese Wochen existenzbedrohend. „Inzwischen ist ein Auslaufen der seuchenhygienischen Maßnahmen abzusehen, was den Künstlern des IBC die Möglichkeit gibt, die während und im Rückblick auf diese Wochen entstandenen Werke erstmals wieder „live“, gemeinsam und im analogen Original zu zeigen.“

Eine Collage von Ingrid Stotz.
Eine Collage von Ingrid Stotz. | Bild: IBC

Öffnungszeiten

Die Ausstellung „Mit der Kunst aus der Krise – Teil 1“ in der IBC-Galerie Gunzoburg (Aufkircher Straße 3) ist vom 7. bis zum 28. Juni zu sehen. Vernissage am 7. Juni, 11 bis 18 Uhr. Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 14 bis 18, Sa. 11 bis 13, So. 14 bis 18 Uhr.

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