Der schmale Seezugang zu der Nußdorfer „Liebesinsel“ liegt eingezwängt zwischen Privatgrundstücken. Doch ist er als Badestelle nicht erst seit den Corona-Beschränkungen sehr beliebt. Ein Glücksfall war es, dass durch eine große um- und auf eine Sitzbank gestürzte Schwarzpappel niemand zu Schaden kam.

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Beschädigt wurde allerdings die Uferbefestigung und der ohnehin wenig komfortable inoffizielle Seezugang, wie Rolf Geiger dem Ausschuss für Bauen, Technik und Verkehr berichtete. Geiger wünschte sich ein Meinungsbild des Gremiums, ob der Seezugang wieder nutzbar gemacht werden solle. Auch den Ortschaftsrat wolle er dazu noch hören.

Treppenstufen im neuen Uferpark als geeignetes Modell

Nach einer Besichtigung mit Vertretern von Landratsamt und Regierungspräsidium wäre den Wasserschutzbehörden eine Herstellung des natürlichen Uferverlaufs am liebsten, berichtete Geiger. Der Ausschuss plädierte indessen einhellig für eine Wiederherstellung des Seezugangs und sah die Treppenstufen aus Sandstein im neuen Uferpark als geeignetes Modell dafür.

„Diese Genehmigung bekämen wir nie wieder“, war Stadtrat Ingo Woerner (FDP) überzeugt und Bernadette Siemensmeyer (LBU/Grüne) sprach sich für den Erhalt des „romantischen Ortes“ aus.

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