In der Berichterstattung zu den von Udo Daecke organisierten Anti-Corona-Demonstrationen wurde mehrfach erwähnt, dass Daecke früher der Leiter der Freien Waldorfschule Überlingen war. Denn bis 2008 hatte er das Amt des Vorstandes der „Gemeinnützigen Genossenschaft zur Förderung der Freien Waldorfschule am Bodensee“ inne. In der Berichterstattung sieht die Waldorfschule nun die Gefahr, dass sie in Zusammenhang gebracht werden könnte mit der Organisation der Kundgebungen. Und dem widerspricht die Schule entschieden.

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Der Vorstand der Waldorfschule schrieb an die SÜDKURIER-Redaktion: „Die Verknüpfung seiner Person mit einer Leitungsfunktion, die zwölf Jahre zurückliegt, erweckt zum jetzigen Zeitpunkt den Eindruck, die Waldorfschule hätte als Institution bis in die Leitungsebene mit der Organisation der genannten Demonstrationen zu tun. Dem wollen wir entschieden widersprechen.“ Die Schule formulierte außerdem in ihrer E-Mail an die Redaktion: „Herrn Daecke ist es nach persönlicher Rücksprache selber wichtig zu betonen, dass er keiner Partei oder Organisation angehört.“

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