Die Discounterkette Aldi plant eine Verlagerung ihrer Filiale vom bisherigen Standort an die Straße Zur Weiherhalde, im Bereich des Einkaufszentrums La Piazza. Nachdem der Gemeinderat seine grundsätzliche Zustimmung bereits erteilt hatte, fehlte noch die Erlaubnis durch das Regierungspräsidium. Sie war nötig, weil der Umzug den Zielen im Regionalplan widerspricht.

Unter der Maßgabe, dass der bisherige Standort für eine Einzelhandelsnutzung aufgegeben wird, stimmte das Regierungspräsidium im Juni zu, woraufhin der Gemeinderat nun beschlossen hat, mit Aldi einen städtebaulichen Vertrag abzuschließen, in dem der Verzicht auf den bisherigen Handelsplatz festgeschrieben wird.

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Was Aldi als Eigentümer des Gebäudes mit dem Gebäude und dem Grundstück weiter unternimmt, wenn dort kein Handel mehr betrieben werden darf, sei zunächst die Sache des Handelskonzerns, sagte Stadtplaner Kölschbach. Er reagierte damit auf einen Vorschlag von Gemeinderat Dirk Diestel (BÜB+), der sich ein Gründerzentrum vorstellen könnte. Das sei „Wunschdenken“, sagte Kölschbach. Wenn Aldi das Gelände in der Heiligenbreite verkauft und Bedarf erkannt wird, könne man sich einschalten.

Ulf Janicke (LBU/Die Grünen) drängte darauf, das Einzelhandelskonzept nur insoweit anzupassen, als dass es für den neuen Aldi-Standort nötig ist. „Denn wenn man es zu sehr aufweicht, laufen wir Gefahr, dass es die Geschäfte in der Innenstadt in Gefahr bringt.“ Darauf OB Zeitler: „Ja, so hatte ich das verstanden, dass es sich nur auf Aldi bezieht.“ Sprich: Ein weiteres zusätzliches Unternehmen im Bereich des neuen Standorts ist nicht vorgesehen.