Hohe Vermittlungsquote im Überlinger Tierheim

Das wünscht sich Rudi Eppler, zweiter Vorsitzender des Tierschutzvereins Überlingen und Umgebung:

„Ich wünsche mir für das kommende Jahr, dass wir es schaffen, schöne und gute Plätze für alle unsere zu vermittelnden Tiere zu finden. Außerdem wäre es toll, wenn sich noch mehr Menschen bei uns melden, die sich im Team für die Belange der Tiere einsetzen. Wir hoffen sehr auf neue Mitglieder, Spender und Unterstützer, aber auch handwerklich begabte Freiwillige zum Umsetzen kleinerer Arbeiten im Tierheim.“
„Ich wünsche mir für das kommende Jahr, dass wir es schaffen, schöne und gute Plätze für alle unsere zu vermittelnden Tiere zu finden. Außerdem wäre es toll, wenn sich noch mehr Menschen bei uns melden, die sich im Team für die Belange der Tiere einsetzen. Wir hoffen sehr auf neue Mitglieder, Spender und Unterstützer, aber auch handwerklich begabte Freiwillige zum Umsetzen kleinerer Arbeiten im Tierheim.“ | Bild: privat

Goldene Zeiten für Musikschule, Stadt-und Jugendkapelle

Auch Ralf Ochs, dem Städtischen Musikdirektor, liegt die erfolgreiche Begleitung der Großereignisse 2020 am Herzen:

„Mit LGS und 1250 Jahre Stadtjubiläum stehen uns musikalisch goldene Zeiten bevor. Die Städtische Musikschule und die Stadt- und Jugendkapelle Überlingen haben im Jahr 2020 die Möglichkeit, sich mit allen ihren Ensembles und Orchestern in vielfältigster musikalischer Weise, auf den unterschiedlichsten Bühnen musikalisch zu präsentieren. Eine einmalige Chance für Alle. Aber auch eine große Herausforderung.“
„Mit LGS und 1250 Jahre Stadtjubiläum stehen uns musikalisch goldene Zeiten bevor. Die Städtische Musikschule und die Stadt- und Jugendkapelle Überlingen haben im Jahr 2020 die Möglichkeit, sich mit allen ihren Ensembles und Orchestern in vielfältigster musikalischer Weise, auf den unterschiedlichsten Bühnen musikalisch zu präsentieren. Eine einmalige Chance für Alle. Aber auch eine große Herausforderung.“ | Bild: Katharina Lauterwasser-Stielow

Mieter müssen weniger zahlen

Diese Schlagzeile möchte Herbert Weber, Vorsitzender des Deutschen Mieterbunds Bodensee, lesen:

„Für das Jahr 2020 wünsche ich mir, dass es Mietern leichter fällt ein Dach über dem Kopf zu finden und zu bezahlen. Korrekte Abrechnungen über die Nebenkosten können dazu beitragen. Die Landesregierung müsste eine Verordnung erlassen, die die Mietpreisbremse wieder in Kraft setzt. Alle Mieter, die gebeten werden, an einer Befragung zum Mietspiegel mitzuwirken, sollten antworten und so dazu beitragen, den Mietspiegel zur verlässlichen Auskunftsquelle zu machen. Neubaugebiete müssen so geplant werden, dass Normalverdiener dort eine bezahlbare Wohnung finden können.“
„Für das Jahr 2020 wünsche ich mir, dass es Mietern leichter fällt ein Dach über dem Kopf zu finden und zu bezahlen. Korrekte Abrechnungen über die Nebenkosten können dazu beitragen. Die Landesregierung müsste eine Verordnung erlassen, die die Mietpreisbremse wieder in Kraft setzt. Alle Mieter, die gebeten werden, an einer Befragung zum Mietspiegel mitzuwirken, sollten antworten und so dazu beitragen, den Mietspiegel zur verlässlichen Auskunftsquelle zu machen. Neubaugebiete müssen so geplant werden, dass Normalverdiener dort eine bezahlbare Wohnung finden können.“ | Bild: Patrick Pfeiffer

Das Kirchenschiff auf der LGS übertrifft alle Erwartungen

Dieses Fazit würde Pfarrer Bernd Walter gerne gezogen sehen. Er erklärt:

„Es würde mich riesig freuen, wenn das ökumenische Miteinander, das in den vergangenen Monaten gewachsen ist, auch auf dem Kirchenschiff sichtbar würde. Die drei Buchstaben LGS haben auf dem Kirchenschiff die Bedeutung: Liebe, Glaube und See. Das Fundament des Glaubens und das unsichtbare Band der Liebe verbinden alle Menschen guten Willens am See. Was für eine wunderbare Perspektive für das Jahr 2020. Geben wir der Ökumene ein Gesicht und besuchen das Kirchenschiff, das während der LGS in Überlingen anlegt.“
„Es würde mich riesig freuen, wenn das ökumenische Miteinander, das in den vergangenen Monaten gewachsen ist, auch auf dem Kirchenschiff sichtbar würde. Die drei Buchstaben LGS haben auf dem Kirchenschiff die Bedeutung: Liebe, Glaube und See. Das Fundament des Glaubens und das unsichtbare Band der Liebe verbinden alle Menschen guten Willens am See. Was für eine wunderbare Perspektive für das Jahr 2020. Geben wir der Ökumene ein Gesicht und besuchen das Kirchenschiff, das während der LGS in Überlingen anlegt.“ | Bild: privat

Pflegevollversicherung für jeden bezahlbar

Dass der Einzelne sich nicht mehr so viel Sorgen um seine Pflege machen muss, wünscht sich Ulrich Kisker. Und damit dies wahr wird, müsste Folgendes passieren, so der Geschäftsführer der Linzgau-Diakonie Altenhilfe:

„Die Blümsche Pflegeteilversicherung wird von Pflegevollversicherung mit fixem Eigenanteil abgelöst und damit für jeden Pflegebedürftigen bezahlbar. Die Kosten für Tariferhöhungen, eine Verbesserung der Personalschlüssel oder eine bessere palliative Betreuung werden jetzt von der Solidargemeinschaft getragen.“
„Die Blümsche Pflegeteilversicherung wird von Pflegevollversicherung mit fixem Eigenanteil abgelöst und damit für jeden Pflegebedürftigen bezahlbar. Die Kosten für Tariferhöhungen, eine Verbesserung der Personalschlüssel oder eine bessere palliative Betreuung werden jetzt von der Solidargemeinschaft getragen.“ | Bild: privat

Keine Leerstände mehr in der Innenstadt

Diese Nachricht, so Uwe Zscherp vom Überlinger Einzelhandelsverband, sei keine Vision, sondern bereits Wirklichkeit.

„In 2019 wurde viel über die Leerstände in der Stadt berichtet, aber sie sind Geschichte. Es sei quasi alles vermietet, was vermietet werden kann, und der lokale Einzelhandel habe neue, moderne Konzepte. Dass es immer wieder Leerstände gibt, ist übrigens eine ganz normale Entwicklung – 2019 waren es aufgrund von Ruhestand oder Eigenbedarf viele auf einmal. Die Lage hat sich aber schon wieder geändert. Ich wünsche mir, dass auch diese positiven Entwicklungen wahrgenommen werden. Wir dürfen auf unsere Stadt stolz sein. Das sollte sich auch in der Berichterstattung und öffentlichen Wahrnehmung zeigen.“
„In 2019 wurde viel über die Leerstände in der Stadt berichtet, aber sie sind Geschichte. Es sei quasi alles vermietet, was vermietet werden kann, und der lokale Einzelhandel habe neue, moderne Konzepte. Dass es immer wieder Leerstände gibt, ist übrigens eine ganz normale Entwicklung – 2019 waren es aufgrund von Ruhestand oder Eigenbedarf viele auf einmal. Die Lage hat sich aber schon wieder geändert. Ich wünsche mir, dass auch diese positiven Entwicklungen wahrgenommen werden. Wir dürfen auf unsere Stadt stolz sein. Das sollte sich auch in der Berichterstattung und öffentlichen Wahrnehmung zeigen.“ | Bild: privat

Wir retten ehrenamtlich!

Andreas Bergelt hofft darauf, dass sich wieder mehr Menschen auf das Ehrenamt besinnen. Der Kitt unserer Gesellschaft, das Ehrenamt, bröckelt, sagt der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe.

„Es werde immer schwieriger, Menschen dafür zu begeistern. Wir wünschen uns für 2020 mehr Engagement und Unterstützung, damit wir weiterhin unsere Aufgaben in der Schwimmausbildung und Wasserrettung erfüllen können. Die Landesgartenschau ist für Überlingen und unsere Region natürlich das Highlight in 2020: Hier wünschen wir gutes Gelingen und werden auch da tatkräftig unterstützen.“
„Es werde immer schwieriger, Menschen dafür zu begeistern. Wir wünschen uns für 2020 mehr Engagement und Unterstützung, damit wir weiterhin unsere Aufgaben in der Schwimmausbildung und Wasserrettung erfüllen können. Die Landesgartenschau ist für Überlingen und unsere Region natürlich das Highlight in 2020: Hier wünschen wir gutes Gelingen und werden auch da tatkräftig unterstützen.“ | Bild: privat

Lasst Sterne leuchten – und nicht Lampen!

Das ist der Wunsch von Peter Wüst, Vorstand der Überlinger Sternwarte.

„In den hell erleuchteten Städten wird es immer schwieriger den gestirnten Himmel überhaupt noch wahrzunehmen. Diese Entwicklung hat auch vor Überlingen nicht Halt gemacht. Zugegeben, Sternenlicht reicht nicht aus, den Bahnhofsvorplatz und die Wege in der Nähe der Sternwarte ausreichend zu beleuchten. Um unseren Besuchern die Wunder des nächtlichen Himmels eindrücklich näherzubringen, wünschen wir uns von den Verantwortlichen, dass sie bei der Gestaltung der Beleuchtung unsere Belange berücksichtigen.“
„In den hell erleuchteten Städten wird es immer schwieriger den gestirnten Himmel überhaupt noch wahrzunehmen. Diese Entwicklung hat auch vor Überlingen nicht Halt gemacht. Zugegeben, Sternenlicht reicht nicht aus, den Bahnhofsvorplatz und die Wege in der Nähe der Sternwarte ausreichend zu beleuchten. Um unseren Besuchern die Wunder des nächtlichen Himmels eindrücklich näherzubringen, wünschen wir uns von den Verantwortlichen, dass sie bei der Gestaltung der Beleuchtung unsere Belange berücksichtigen.“ | Bild: privat

DRK Überlingen mit Rekordzahlen bei Neumitgliedern und Blutspendern

Das Ehrenamt ist auch für Markus Kempter, vom DRK Ortsverein Überlingen ein Sorgenkind.

„In Zeiten, in denen sich die Menschen auf lokale Lösungen und die Unterstützung des Nächsten verlassen mussten, habe die Bürgerschaft viel soziales Engagement und Verantwortung gezeigt. Aber heute sehen wir, dass die Menschen sich allzu oft darauf verlassen, dass die Problemlösungen und die Hilfe schon von irgendjemandem, von der Politik, irgendeiner staatlichen Organisation oder Institution organisiert und bereitgestellt wird. Das Füreinander-da-sein nimmt in einer Gesellschaft der fortschreitenden Anonymität und der Selbstzentrierung immer mehr an Wert ab. Wir würden uns deshalb über einen Sinneswandel in der Bevölkerung freuen, dass sich wieder mehr Menschen selbstlos für die Gesellschaft einbringen oder ihren Beitrag dazu leisten, dass es für die Macher einfacher wird zu helfen und zu unterstützen.“
„In Zeiten, in denen sich die Menschen auf lokale Lösungen und die Unterstützung des Nächsten verlassen mussten, habe die Bürgerschaft viel soziales Engagement und Verantwortung gezeigt. Aber heute sehen wir, dass die Menschen sich allzu oft darauf verlassen, dass die Problemlösungen und die Hilfe schon von irgendjemandem, von der Politik, irgendeiner staatlichen Organisation oder Institution organisiert und bereitgestellt wird. Das Füreinander-da-sein nimmt in einer Gesellschaft der fortschreitenden Anonymität und der Selbstzentrierung immer mehr an Wert ab. Wir würden uns deshalb über einen Sinneswandel in der Bevölkerung freuen, dass sich wieder mehr Menschen selbstlos für die Gesellschaft einbringen oder ihren Beitrag dazu leisten, dass es für die Macher einfacher wird zu helfen und zu unterstützen.“ | Bild: privat

Polizei zufrieden mit dem Verlauf der beiden Überlinger Großereignisse

Durch die Großereignisse Narrentag und Landesgartenschau stehe die Polizei in Überlingen neben dem Tagesgeschäft im Jahr 2020 vor zwei besonderen Herausforderungen, erklärt Günter Hornstein, Leiter des Polizeireviers, seine Wunsch-Schlagzeile.

„Seit mehreren Monaten arbeiten wir zusammen mit anderen Behörden und den Veranstaltern an den Sicherheitskonzepten. Unser Anspruch ist es, im Rahmen unserer Zuständigkeit und Verantwortung dazu beizutragen, dass die Veranstaltungen erfolgreich verlaufen und sowohl bei unseren Bürgern als auch den Gästen unserer Stadt in guter Erinnerung bleiben. Die formulierte Schlagzeile wäre der Nachweis, dass uns dies gelungen ist.“
„Seit mehreren Monaten arbeiten wir zusammen mit anderen Behörden und den Veranstaltern an den Sicherheitskonzepten. Unser Anspruch ist es, im Rahmen unserer Zuständigkeit und Verantwortung dazu beizutragen, dass die Veranstaltungen erfolgreich verlaufen und sowohl bei unseren Bürgern als auch den Gästen unserer Stadt in guter Erinnerung bleiben. Die formulierte Schlagzeile wäre der Nachweis, dass uns dies gelungen ist.“ | Bild: privat

Neue Geschäftsfelder und Kooperationspartner für den Caritasverband

Petra Demmer, Geschäftsführerin des Caritasverbandes für das Dekanat Linzgau, hat viel vor und wünscht sich Vernetzung.

„In zwei Bereichen wollen wir in den kommenden Jahren mit Hilfe und an der Seite von Kooperationspartnern neue Konzepte umsetzen. Zum einen haben wir die Vision eines Hauses der Sozialen Dienste, in dem wir die Kompetenzen von Kirchen und Partnern aus dem Sozialbereich bündeln. Das Areal St. Suso ist eine potenzielle Fläche, um das genannte Vorhaben zu realisieren. Zum anderen hoffen wir, bald unsere Konzeptionen für die neuen Geschäftsfelder Kliniksozialdienst und Betriebssozialarbeit in Kooperation mit mehreren Institutionen und Organisationen aus freier Wirtschaft und sozialem Bereich an mehreren Standorten umsetzen zu können. Wir hoffen aktuell auf die Vertragsschließung mit vielen neuen interessierten Kooperationspartnern.“
„In zwei Bereichen wollen wir in den kommenden Jahren mit Hilfe und an der Seite von Kooperationspartnern neue Konzepte umsetzen. Zum einen haben wir die Vision eines Hauses der Sozialen Dienste, in dem wir die Kompetenzen von Kirchen und Partnern aus dem Sozialbereich bündeln. Das Areal St. Suso ist eine potenzielle Fläche, um das genannte Vorhaben zu realisieren. Zum anderen hoffen wir, bald unsere Konzeptionen für die neuen Geschäftsfelder Kliniksozialdienst und Betriebssozialarbeit in Kooperation mit mehreren Institutionen und Organisationen aus freier Wirtschaft und sozialem Bereich an mehreren Standorten umsetzen zu können. Wir hoffen aktuell auf die Vertragsschließung mit vielen neuen interessierten Kooperationspartnern.“ | Bild: privat

Bauern und Bürger gründen gemeinsame Initiative

Das möchte Thomas Bacher vom Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband (BLHV) Überlingen/Owingen/Sipplingen im Jahr 2020 in der Zeitung lesen. Das Volksbegehren „Pro Biene“ habe 2019 ganz Baden-Württemberg in Aufruhr versetzt, so der Landwirt aus Bambergen. Daraus resultierten viele Gespräche und die Erkenntnis, dass Landwirtschaft und Artenschutz nur gemeinsam möglich seien.

„Im Fokus der Initiative sollten heimische Nahrungsmittel und Biodiversität stehen. Wissen auszutauschen und unsere Mitbürger miteinzubeziehen, ist eine wichtige Voraussetzung zum Gelingen. Die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe sichert bäuerliche Existenzen und die Vielfalt der Arten in der Kulturlandschaft. Dieser gesellschaftliche Pfadwechsel bedarf einer breitaufgestellten Initiative aus Bauern, Bürgern, Naturschutz und Handel.“
„Im Fokus der Initiative sollten heimische Nahrungsmittel und Biodiversität stehen. Wissen auszutauschen und unsere Mitbürger miteinzubeziehen, ist eine wichtige Voraussetzung zum Gelingen. Die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe sichert bäuerliche Existenzen und die Vielfalt der Arten in der Kulturlandschaft. Dieser gesellschaftliche Pfadwechsel bedarf einer breitaufgestellten Initiative aus Bauern, Bürgern, Naturschutz und Handel.“ | Bild: Hanspeter Walter

Stadt erkennt den Wert der Kultur für eine lebenswerte Stadt

Thomas-Michael Becker vom Förderverein Sommertheater Überlingen wünscht sich, dass sich die Verwaltung der Stadt Überlingen zur Kultur bekennt:

„Allein mit der Umsetzung der infrastrukturellen und verwaltungstechnischen Aufgaben kann der Zusammenhalt einer Bürgerschaft nicht gewährleistet werden. Entsprechend sollten die Ausgaben im Kulturbereich nicht mehr nur als Freiwilligkeitsleistung, sondern als notwendiger Bestandteil einer gesunden Stadt gesehen werden. Das Kulturamt sollte verstärkt und sein Etat drastisch angehoben werden. Alle Bürger und Kulturschaffenden der Stadt Überlingen und Umgebung würden aufgefordert, ihre Wünsche und Vorstellungen einzubringen.“
„Allein mit der Umsetzung der infrastrukturellen und verwaltungstechnischen Aufgaben kann der Zusammenhalt einer Bürgerschaft nicht gewährleistet werden. Entsprechend sollten die Ausgaben im Kulturbereich nicht mehr nur als Freiwilligkeitsleistung, sondern als notwendiger Bestandteil einer gesunden Stadt gesehen werden. Das Kulturamt sollte verstärkt und sein Etat drastisch angehoben werden. Alle Bürger und Kulturschaffenden der Stadt Überlingen und Umgebung würden aufgefordert, ihre Wünsche und Vorstellungen einzubringen.“ | Bild: Gisela Keller

Hackschnitzel-Ersatz auf dem Weihnachtsmarkt ist ein voller Erfolg

Diese Schlagzeile wünscht sich Sebastian Dierig, Beauftragter der Stadt für die Belange von Menschen mit Behinderung.

„Alle Jahre wieder beschäftigt mich dieses Thema. Hackschnitzel sind nicht barrierefrei. Menschen mit Gehbehinderung können sich nicht, oder nur schlecht, auf dem Weihnachtsmarkt bewegen. Die Befürworter sagen, es sieht schön aus und es isoliert, sodass die Besucher keine kalten Füße bekommen. Ich hätte gern einen Kompromiss, dass die Vorteile hat, aber nicht den Nachteil, dass sie eine Barriere sind für Menschen mit Gehbehinderung darstellt. Bestimmt könnte man sich eine oder zwei Alternativen ausdenken und Leute suchen, die es finanzieren könnten, um für 2020 einen wiederverwertbaren Ersatz zu schaffen.“
„Alle Jahre wieder beschäftigt mich dieses Thema. Hackschnitzel sind nicht barrierefrei. Menschen mit Gehbehinderung können sich nicht, oder nur schlecht, auf dem Weihnachtsmarkt bewegen. Die Befürworter sagen, es sieht schön aus und es isoliert, sodass die Besucher keine kalten Füße bekommen. Ich hätte gern einen Kompromiss, dass die Vorteile hat, aber nicht den Nachteil, dass sie eine Barriere sind für Menschen mit Gehbehinderung darstellt. Bestimmt könnte man sich eine oder zwei Alternativen ausdenken und Leute suchen, die es finanzieren könnten, um für 2020 einen wiederverwertbaren Ersatz zu schaffen.“ | Bild: Stefan Hilser

Jugendfasnet 2020 in „trockenen“ Tüchern

Diese Schlagzeile wünschen sich Narrenvater Thomas Pross und Narrenmutter Wolfgang Lechner für 2020. Seit 2007 werde vom Jugendreferat der Stadt Überlingen, der Narrenzunft Überlingen und anderen Vereinen Veranstaltungen für 14- bis 18-Jährige angeboten. Dies sei umso wichtiger, da in den meisten Lokalen der Einlass ab 18 Jahren ist. Jedoch musste die Veranstaltung innerhalb von zwölf Jahren sieben Mal umziehen, also im Schnitt mindestens jedes zweite Mal.

„Jetzt hoffen wir, dass wir nächstes Jahr wieder irgendwo Platz finden, damit die Jugend nicht auf der Straße hockt, sondern die Veranstaltungen im Trockenen stattfinden können. Es fehlen in der Innenstadt geeignete Räume für wenig profitable Veranstaltungen.“
„Jetzt hoffen wir, dass wir nächstes Jahr wieder irgendwo Platz finden, damit die Jugend nicht auf der Straße hockt, sondern die Veranstaltungen im Trockenen stattfinden können. Es fehlen in der Innenstadt geeignete Räume für wenig profitable Veranstaltungen.“ | Bild: Holger Kleinstück