Ein neues Pflaster erhält derzeit die Überlinger Uferpromenade im Bereich zwischen "Faulem Pelz" und damaligem Hotel Walter. Diese Zeile ist nicht etwa einer SÜDKURIER-Ausgabe der vergangenen Wochen entnommen. Vielmehr handelt es sich um den ersten Satz aus einem kurzen Bericht vom 12. März 1993. Damals wurden die Bodenplatten, die noch aus dem Jahr 1977 stammten, als die Uferpromenade entstand, ausgetauscht.

Ersetzt wurden sie durch Betonpflastersteine mit Granitvorsatz. "Nachdem im westlichen Bereich der Seepromenade schon vor drei Jahren die Bodenplatten ausgewechselt wurden, wartete man mit diesen Arbeiten im östlichen Teil der Promenade bis zur Wiederherstellung des abgebrannten 'Faulen Pelz', die jetzt praktisch abgeschlossen ist", hieß es vor 25 Jahren im SÜDKURIER. Die Arbeiten beschränkten sich zu dem Zeitpunkt auf den Bereich zwischen "Faulem Pelz" und Hotel Walter, "da auch den Seeschulen eventuell Bauarbeiten bevorstehen".

Derzeit werden die Betonpflastersteine, die 1993 eingebaut wurden, ausgetauscht. Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Korrespondenzprojekt zur Landesgartenschau 2020. Die Uferpromenade soll barrierefrei werden.
Derzeit werden die Betonpflastersteine, die 1993 eingebaut wurden, ausgetauscht. Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Korrespondenzprojekt zur Landesgartenschau 2020. Die Uferpromenade soll barrierefrei werden. | Bild: Martin Deck

Das Bodenpflaster wurde durch Arbeitskräfte der Überlinger Stadtgärtnerei in wenigen Wochen erneuert. So beschränkten sich die Kosten für die Maßnahme auf gerade einmal rund 20 000 D-Mark. Ein Schnäppchen im Vergleich zu der Maßnahme, die momentan läuft. Für 1,3 Millionen Euro wird die Uferpromenade saniert und barrierefrei gestaltet. Dabei handelt es sich um ein Korrespondenzprojekt zur Landesgartenschau 2020. Der erste Abschnitt zwischen "Faulem Pelz" und der Schulstraße ist abgeschlossen. Die Fläche zwischen der Schulstraße und den Seeschulen wird als nächstes freigegeben. Danach der hintere Mantelhafen.