In trockenen Tüchern ist die Fortsetzung der Kooperation zwischen dem Familientreff Kunkelhaus, dem Jugendamt des Bodenseekreises und der Stadt Überlingen. Sie war im Jahr 2000 erstmals schriftlich vereinbart worden. Die Stadt stellt die Räume bereit und sorgt für deren Unterhalt, der Landkreis stellt das Fachpersonal und die hauptamtliche Leitung, ehrenamtlich engagierte Familien leisten die Organisation, bringen Ideen ein und erfüllen die Einrichtung mit Leben.

Ausschuss für Bildung und Kultur stimmt zu

Die Fortschreibung basiert auf der Musterkonzeption aus dem Jahr 2015, ist an den neuen Standort angepasst und wurde vom Ausschuss für Bildung und Kultur des Gemeinderats einstimmig gutgeheißen. Über diese Rückendeckung freuten sich Oberbürgermeister Jan Zeitler, Simone Schilling vom Kreisjugendamt und Christine Schroff, die Vorsitzende des Vereins.

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Vielfältiges, am Bedarf orientiertes Angebot

„Das ist eine wichtige Einrichtung für alle Familien in der Stadt“, betonte OB Zeitler bei der Unterzeichnung im Ratssaal. Gemeinsam sorgten Kreis und Verein für ein vielfältiges, am Bedarf orientiertes und qualifiziertes Angebot, ergänzte Simone Schilling, Leiterin des Jugendamts.

Auch 26 Jahre nach der Gründung noch genügend engagierte Eltern

Der Vorstand sei stolz, dass sich auch 26 Jahre nach der Gründung des Vereins noch Eltern fänden, die sich ehrenamtlich engagieren, freute sich Vorsitzende Christine Schroff, die von ihrer Vorgängerin Mirijam Geiger-Riess begleitet wurde. Die Vereinbarung trage zur Verbesserung der Lebenssituation von Müttern, Vätern und deren Kindern in der Stadt bei. Der Familientreff zeige überdies, dass Überlingen durchaus auch eine junge Stadt sei.

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Juristische Auseinandersetzung um Behebung der Baumängel im Familientreff

Noch immer nicht ganz so trocken, wie die Stadt und die Nutzer es gern hätten, ist dagegen das sanierte historische Gebäude, in dem der Familientreff neben dem Kindergarten St. Angelus untergebracht ist. Hier spiegelten sich die Probleme alter Bausubstanz wider, die einen neuen Anbau bekomme, sagte OB Zeitler. Über die Ursache und die Behebung der Mängel gebe es noch juristische Auseinandersetzungen.