Die ökumenische Friedensdekade findet vom 10. bis 20. November deutschlandweit unter dem Titel „friedensklima“ statt. In der Region beginnt die Veranstaltungsreihe schon am morgigen Samstag, zunächst mit einem Friedensgebet in der katholischen Kirche in Owingen, das dort schon seit einigen Jahren jeden Samstag stattfindet und am kommenden Samstag, 16. November erstmals im Überlinger Münster zu Gast ist. Beginn ist jeweils um 12 Uhr.

Lieder und Texte zum Thema Frieden

Zudem lädt Kantorin Stefanie Jürgens mit Pfarrer Gerhard Raff am morgigen Samstag um 15 Uhr unter dem Titel „We shall overcome“ zu Friedensliedern und Texten zum Thema Frieden in das Paul-Gerhardt-Haus ein.

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Konflikte im Nahen und Mittleren Osten im Fokus

„Reden statt schießen – das geht!“ lautet das Thema von Clemens Ronnefeldt vom Internationalen Versöhnungsbund am Dienstag, 12. November. Ronnefeldt spricht über „zivile Konfliktlösungen statt militärischer Intervention“ und bringt Erfahrungsberichte aus den Konfliktgebieten im Nahen und Mittleren Osten mit. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr im evangelischen Pfarrhaus am See.

Multireligiöses Friedensgebet

Gedanken der Theologin Dorothee Sölle reflektiert Gerhard Raff am Donnerstag, 14. November um 19 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus unter dem Titel „Widerstand aus Gottesliebe – Mystik als Weg zu einem befreiten Leben“.

Am Mittwoch, 20. November steht ein multireligiöses Friedensgebet auf dem Programm, zu dem verschiedene Religionen und Konfessionen um 19 Uhr in der Auferstehungskirche zusammenkommen.

Berliner Compagnie gastiert mit „Das Bild vom Feind – Wie Kriege entstehen“

Besonderer Höhepunkt als Nachschlag zur Friedensdekade wird am Samstag, 23. November ein Theatergastspiel der Berliner Compagnie sein, das den Titel trägt: „Das Bild vom Feind – Wie Kriege entstehen“

Das Stück spielt in der Redaktion einer linken Zeitung, die von einem Milliardär gekauft worden ist. Der neue Chefredakteur soll den neuen Kurs des Blattes durchsetzen. Seine erste Aufgabe: eine Sonderbeilage über die Ukraine. Das führt zu Auseinandersetzungen über die Lage, die Rolle der Medien, die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Interessen auf den verfeindeten Seiten.