Ohne sie wäre das Leben für berufstätige Eltern bedeutend komplizierter. Ganz zu schweigen von den Kindern, die ihre Sommerferien daheim verbringen müssen. Die Rede ist von den Familientreffs in Salem und Überlingen, die seit 18 beziehungsweise 16 Jahren in Kooperation mit den Gemeinden ein verlässliches, dreiwöchiges Sommerbetreuungsangebot für Kinder auf die Beine stellen. Die jungen Gäste lieben es, Freunde zu treffen und einfach einmal spielen zu können, wozu sie gerade Lust haben. Auch kreatives Arbeiten, Bewegungsspiele und Ausflugsangebote stehen hoch im Kurs. Auch wenn die Betreuer zum Teil schon viele Jahre dabei sind, gibt es für sie doch jedes Jahr aufs Neue viele Vorbereitungen zu treffen.

Für heute hat die pädagogische Fachkraft des Familientreff "Grenzenlos", Birgit Schmid, den Salemer Kindern etwas Besonderes versprochen: Zusammen mit zwanzig Grund- und Vorschülern geht es in die Reutemühle nach Überlingen. Im Haustierhof angekommen werden sie in Gruppen eingeteilt und packen erst einmal ihr Frühstücksvesper aus dem Rucksack. Das ist schnell passiert. Schließlich wollen alle die Tiere entdecken und füttern. Die Spazierwege dazwischen nehmen sie wie im Flug. Großen Spaß haben sie am gemeinsamen Schaukeln und Balancieren. Austoben können sie sich auf dem vielfältigen Spielplatzangebot. Die Zeit vergeht viel zu schnell. Zu gern hätten die Grundschulkinder noch im Geisterhaus verweilt, aber das von Birgit Schmid angebotene Eis vor der Heimkehr nehmen sie auch gerne an.

Carolina (10), Dominic (7) und Alicia (8) kommen gerne zur Ferienbetreuung des Überlinger Familientreffs Kunkelhaus: "Wir treffen hier unsere Freunde und können frei spielen." Hier können wir viel mehr machen als zuhause – zum Beispiel Müslischalen bemalen oder bunte Schmetterlinge aus Klorollen basteln. Die bemalten Schweinchen vom letzten Jahr haben wir noch daheim." Dominic liebt es auch, zu sandeln im großen Garten oder "Zombie-Ball" zu spielen, eine Art Völkerball. Er freut sich, "dass ich im Kunkelhaus gleich Freunde treffe, ohne hinter ihnen her zu telefonieren". Alicia backt am allerliebsten Waffeln. Ansonsten kommt sie extra früh am Morgen, um viel vom Freispiel zu haben. Carolina findet es "toll, dass es so viele Angebote gibt". Ihr gefallen die Kreativangebote wie Malen und Papierarbeiten sehr gut.
Carolina (10), Dominic (7) und Alicia (8) kommen gerne zur Ferienbetreuung des Überlinger Familientreffs Kunkelhaus: "Wir treffen hier unsere Freunde und können frei spielen." Hier können wir viel mehr machen als zuhause – zum Beispiel Müslischalen bemalen oder bunte Schmetterlinge aus Klorollen basteln. Die bemalten Schweinchen vom letzten Jahr haben wir noch daheim." Dominic liebt es auch, zu sandeln im großen Garten oder "Zombie-Ball" zu spielen, eine Art Völkerball. Er freut sich, "dass ich im Kunkelhaus gleich Freunde treffe, ohne hinter ihnen her zu telefonieren". Alicia backt am allerliebsten Waffeln. Ansonsten kommt sie extra früh am Morgen, um viel vom Freispiel zu haben. Carolina findet es "toll, dass es so viele Angebote gibt". Ihr gefallen die Kreativangebote wie Malen und Papierarbeiten sehr gut.

Vier größere Ausflüge hält Schmid während der dreiwöchigen Betreuung vor. Ansonsten werden Instrumente selbst hergestellt, Bilderrahmen bemalt oder Sportarten ausprobiert und die Gemeinde erkundet. Beim Abholen um 13.30 Uhr zeigen die Bastler stolz ihre Arbeiten den Eltern, wie die langjährige Treffleiterin Hildegard Sasse berichtet. "Die Eltern sind sehr zufrieden mit dem flexiblen und abwechslungsreichen Betreuungsangebot", erklärt sie. Oftmals bedankten sie sich mit Blumen. Außerdem verweist Sasse auf weitere Ferienangebote zu Ostern, Pfingsten und im Herbst.

Kinder können frei wählen

Im Überlinger Kunkelhaus tummeln sich derweil rund 50 Kinder. Für Raum, Personal und Verpflegung haben die Ehrenamtlichen des Familientreffs Sandra Heuser, Mirjam Geiger-Riess und Gisela Mayer gesorgt. Das ganztägige Überlinger Ferienangebot zeichnet sich dadurch aus, dass die Teilnehmer nach morgendlichem Freispiel selbst wählen können, an welchem Angebot sie teilnehmen wollen. Benjamin, Konstantin, Mia, Colin, Philipp und Emilia zum Beispiel wollen heute an der wöchentlich erscheinenden Ferienzeitung arbeiten. Darin können sie und ihre Eltern später nachlesen, was sie gebastelt, gegessen und unternommen haben. Es gibt auch Rätsel, selbstgeschriebene Geschichten, Ausmalbilder und Interviews mit dem Betreuungsteam.

Ergotherapeutin Stefanie Niedermann, Erzieherin Schanna Filipp und Realschullehrerin Astrid Geiger-Edelhoff sind schon einige Jahre dabei. "Der Unterschied zu Kindergarten und Schule ist, dass die Kinder bei uns selbst entscheiden dürfen, was sie tun wollen. Sie sind absolut happy, dass sie genügend Zeit haben für das freie Spiel mit Freunden," sagt Stefanie Niedermann. "Wir haben ein gut eingespieltes Team von vier Fachkräften und sechs Praktikanten. Unser Angebot variiert jedes Jahr. Für Schlechtwettertage müssen wir ein Regenprogramm vorhalten", erklärt Astrid Geiger-Edelhoff. Schanna Filipp freut sich über "durchweg gute Rückmeldungen aus der Elternschaft. Manchmal bekommen wir sogar einen Extradank wie Kuchen oder Pralinen. Und manche Kinder wollen gar nicht mehr nach Hause, so wohl fühlen sie sich hier."
Ergotherapeutin Stefanie Niedermann, Erzieherin Schanna Filipp und Realschullehrerin Astrid Geiger-Edelhoff sind schon einige Jahre dabei. "Der Unterschied zu Kindergarten und Schule ist, dass die Kinder bei uns selbst entscheiden dürfen, was sie tun wollen. Sie sind absolut happy, dass sie genügend Zeit haben für das freie Spiel mit Freunden," sagt Stefanie Niedermann. "Wir haben ein gut eingespieltes Team von vier Fachkräften und sechs Praktikanten. Unser Angebot variiert jedes Jahr. Für Schlechtwettertage müssen wir ein Regenprogramm vorhalten", erklärt Astrid Geiger-Edelhoff. Schanna Filipp freut sich über "durchweg gute Rückmeldungen aus der Elternschaft. Manchmal bekommen wir sogar einen Extradank wie Kuchen oder Pralinen. Und manche Kinder wollen gar nicht mehr nach Hause, so wohl fühlen sie sich hier."

"Basteln, Bewegungsangebot und Waffeln backen sind der Renner", weiß Ergotherapeutin Stefanie Niedermann, die seit zehn Jahren zum vierköpfigen Pädagogenteam gehört und heuer extra aus ihrem neuen Wohnort bei Stuttgart angereist ist. Angeboten werden wechselnde Bastelarbeiten, Bewegungs- und Theaterspielen oder ein Spaziergang zum See und Kneippbecken, inklusive Eis essen. "Am Freitag vor Angebotsende steht immer eine Stadtrallye auf dem Programm", erzählt Pädagogin Schanna Filipp, die früher schon als Praktikantin mitgeholfen hat.

Die Ferienkinder im Überlinger Kunkelhaus freuen sich auch bei schlechtem Wetter an einem vielfältigen Bastel- und Bewegungsprogramm.
Die Ferienkinder im Überlinger Kunkelhaus freuen sich auch bei schlechtem Wetter an einem vielfältigen Bastel- und Bewegungsprogramm.

Kinder loben das Ferienangebot

Carolina (10), Dominic (7) und Alicia (8) kommen gerne zur Ferienbetreuung des Überlinger Familientreffs Kunkelhaus: "Wir treffen hier unsere Freunde und können frei spielen." Hier können wir viel mehr machen als zuhause – zum Beispiel Müslischalen bemalen oder bunte Schmetterlinge aus Klorollen basteln. Die bemalten Schweinchen vom letzten Jahr haben wir noch daheim." Dominic liebt es auch, zu sandeln im großen Garten oder "Zombie-Ball" zu spielen, eine Art Völkerball. Er freut sich, "dass ich im Kunkelhaus gleich Freunde treffe, ohne hinter ihnen her zu telefonieren". Alicia backt am allerliebsten Waffeln. Ansonsten kommt sie extra früh am Morgen, um viel vom Freispiel zu haben. Carolina findet es "toll, dass es so viele Angebote gibt". Ihr gefallen die Kreativangebote wie Malen und Papierarbeiten sehr gut.

Pädagogen sind zufrieden

Ergotherapeutin Stefanie Niedermann, Erzieherin Schanna Filipp und Realschullehrerin Astrid Geiger-Edelhoff sind schon einige Jahre dabei. "Der Unterschied zu Kindergarten und Schule ist, dass die Kinder bei uns selbst entscheiden dürfen, was sie tun wollen. Sie sind absolut happy, dass sie genügend Zeit haben für das freie Spiel mit Freunden," sagt Stefanie Niedermann. "Wir haben ein gut eingespieltes Team von vier Fachkräften und sechs Praktikanten. Unser Angebot variiert jedes Jahr. Für Schlechtwettertage müssen wir ein Regenprogramm vorhalten", erklärt Astrid Geiger-Edelhoff. Schanna Filipp freut sich über "durchweg gute Rückmeldungen aus der Elternschaft. Manchmal bekommen wir sogar einen Extradank wie Kuchen oder Pralinen. Und manche Kinder wollen gar nicht mehr nach Hause, so wohl fühlen sie sich hier."