Ein Ahorn muss fallen, damit Versorgungsfahrzeuge zum Gebäude der Uferpark-Gastronomie gelangen können. Die außerplanmäßig Fällung werde notwendig, heißt es von der LGS, weil "während des Baus des Parks nachträglich ein Gastronomiegebäude durch die Stadt Überlingen konzipiert wurde". Die notwendige Zufahrt sei allerdings "nicht mitgeliefert worden", erklärte Roland Leitner, Geschäftsführer der LGS.

Alle Bemühungen, den Baum zu erhalten, seien erfolglos geblieben. Dazu gehörten Grundstücksverhandlungen mit der Bahn, um die Zufahrt rechts am Baum vorbei über das Gelände der Bahn zu führen. Auch seien die Baumwurzellteller zu hoch. Der Baum müsse tiefer gesetzt werden, was er nicht überleben würde. "Wir haben vor der Realität kapituliert und uns mit der Fällung für die ehrliche Variante entschieden", sagte Edith Heppeler, ebenfalls Geschäftsführerin der LGS.