Die elfte „SW See-Meisterschaft“ im Eisstockschießen am Landungsplatz hat einen neuen Sieger: Am Samstagabend setzte sich das Team „Radler on Ice“ mit Oliver Eisele, Erik Kaßler, Andreas Pollpeter und Reiner Widenhorn durch und darf nun für ein Jahr den Wanderpokal behalten. Die Mannschaft ist Nachfolger der „Vollgasmädels vom See“, die bereits in der Vorrunde ausgeschieden waren. Veranstaltet worden war der Spaß auf dem Eis wieder vom Stadtwerk am See in Kooperation mit der Sparkasse Bodensee.

Beim Eisstockschießen ging es viele Tage um die Beststellung: die kürzeste Entfernung der Stöcke der eigenen Mannschaften zum Ziel, der sogenannten Daube.
Beim Eisstockschießen ging es viele Tage um die Beststellung: die kürzeste Entfernung der Stöcke der eigenen Mannschaften zum Ziel, der sogenannten Daube. | Bild: Jürgen Gundelsweier

92 Amateur- und Thekenmannschaften mit je vier Mitspielern hatten in den zurückliegenden zwei Wochen ihr Möglichstes versucht, den Eisstock möglichst nahe an die Daube, einen kreisrunden Hartgummi-Puck, zu platzieren. Dabei kam es keinesfalls auf Kraft, sondern vielmehr auf Genauigkeit und Taktik an.

Oft kam es auf Millimeter an

In vier beziehungsweise fünf Gruppen waren zuvor die jeweiligen Sieger und die neun besten Zweitplatzierten ermittelt worden, die dann Achtel- und Viertelfinals beziehungsweise am Samstag Halbfinale und Endspiel austrugen. Eisbahnbetreiber Reinhard A. Weigelt hatte gemeinsam mit den Moderatoren Robin Schefe und Achim Friesenhagen alle Hände voll zu tun, nicht den Überblick zu verlieren. Oft kam es bei den Entscheidungen auf Millimeter an, der Zollstock musste immer wieder mal zum Einsatz kommen.

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