Den Antrag trug Lothar Thum für die Fraktion FWV/ÜfA im Gemeinderat vor. Er ist mit unterschrieben von allen Fraktionen, außer der BÜB+. Zur Begründung heißt es, dass sich aus einem absehbaren Verbot von Ölheizungen ein Handlungsbedarf für viele Haushalte ergebe. Die Stadt solle ihren Bürgern eine alternative Lösung anbieten können.

Eine zentrale Versorgung könne effektiver sein, etwa im Vergleich zu dezentralen Kleinfeuerungsanlagen, einhergehend mit einer angestrebten besseren Klimabilanz. „Auch für die Luftqualität in der Innenstadt kann ein Nahwärmenetz einen wesentlichen Beitrag leisten“, heißt es im Antrag, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, bis Sommer 2020 ein Konzept aufzustellen.

Nach einer ersten Veröffentlichung dieser Meldung teilte die BÜB+, die seit dieser Legislaturperiode neu im Überlinger Gemeinderat sitzt, mit: „Hätten wir von dem gemeinsamen Antrag vorher etwas gewusst, hätten wir ihn auch unterschrieben, weil es unserer Meinung nach ein sinnvoller und guter Antrag ist. Leider werden wir hinsichtlich solcher fraktionsübergreifenden Anträge gelegentlich noch vergessen.“