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Gesine Baur, die 1960 in München geboren wurde, verbrachte ihre Schulzeit am Bodensee. Später studierte sie Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Gesang.

Baur veröffentlicht ihre Bücher unter zwei Namen. Als Lea Singer ist sie Autorin von Erzählungen und Romanen, zuletzt nahm sie sich in „Die Poesie der Hörigkeit“ der Obsession der Tochter von Thea Sternheim für Gottfried Benn an. Unter ihrem echten Namen schreibt Baur Sachbücher, zum Beispiel über Mozart.

Die Jury des Literaturpreises würdigt Baur für ihr akribisches Forschen und fesselndes Erzählen, „welches das Persönliche ihrer Figuren mit dem Geist und Kolorit der Zeit verbindet“, heißt es. Zuletzt wurde die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung 2016 an den Lyriker Peter Salomon verliehen.

Der Preis wird seit 1954 vergeben, zunächst jährlich und seit 1981 jedes zweite Jahr.