Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai wählen die Überlinger ihren Gemeinderat. Um einen Beitrag zur Entscheidungsfindung zu leisten, hat der SÜDKURIER die antretenden Parteien, Vereinigungen und Listen aufgefordert, fünf Gründe zu nennen, warum die Wähler ihre Kandidaten wählen sollen. Hier die Argumente der CDU.

1. Stadtentwicklung

Wir machen den Wählerinnen und Wählern auf der Grundlage des gemeinsam erarbeiteten Grundsatzprogramms „Überlingen 2025“ ein vernünftiges und verlässliches Angebot für die zukünftige Entwicklung unserer schönen Heimatstadt. Die erfrischend engagierten und motivierten Kandidatinnen und Kandidaten bilden mit ihren Qualifikationen und Lebenssituationen, nach ihren persönlichen Überzeugungen, ihrem Alter (Durchschnitt 47 Jahre) und Geschlecht einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung.

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2. Arbeit

Die Entwicklung der Wirt­schaft und die Schaffung neuer Arbeitsplätze haben Priorität. Produzierendes Gewerbe, Handel, Handwerk und Dienstleistun­gen müssen ebenso zukunftsfähig bleiben wie der Tourismus. Neben der Standortsicherung ist die Neuansiedlung von Gewerbebetrieben eine zentrale Zukunftsaufgabe. Die Einzelhandels- und Gewerbebetriebe müssen durch die städtische Wirtschaftsförderung intensiv unterstützt werden. Gewerbeflächen müssen aktiv entwickelt und auch neu erschlossen werden.

3. Straßenverkehr

Wir setzen uns für eine Verkehrs­entlastung ein. Das darf aber nicht zu einer Schädigung des Einzelhandels führen. Wir sind gegen kurzsichtige Alles-oder-Nichts-Konzepte. Das Motto lautet: Kunden rein – Verkehr raus. Die Fußgängerbereiche sind gestalterisch aufzuwerten. Zusätzliche innenstadtnahe Parkplätze müssen die Erreichbarkeit der Innenstadt weiter verbessern. Die Wohngebiete dürfen nicht unverhältnismäßig belastet werden. Öffentliche Verkehrsmittel haben dabei besondere Bedeutung.

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4. Wohnen

Wir treten mit Nachdruck dafür ein, in Zukunft mehr Wohnraum zu schaffen, der auch für Menschen mit normalem oder geringem Einkommen bezahlbar ist. Die Zusammenarbeit mit der Baugenossenschaft Überlingen und vergleichbaren Unternehmungen zum Bau von Mietwohnungen sollte aus diesem Grund verstärkt werden. Erforderlich ist die Schaf­fung neuer Baugebiete. Soweit städtische oder spitälische Grundstücke neu als Bauland ausgewiesen werden, sollen Familien mit Kindern Sonderkonditionen genießen.

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5. Bildung und Kultur

Wir wollen den Bildungsstandort Überlingen für künftige Generationen ausbauen. Die Teilortschulen müssen erhalten und die Ganztagesbetreuung ausgebaut werden. Die große Campus-Lösung muss rasch verwirklicht und dabei allen Schularten gerecht werden. Das Städtische Museum, die Galerie Fauler Pelz, die Musikschule, die Stadtbücherei und die Leopold-Sophien-Bibliothek müssen erhalten werden. Die Vereine sollen auch künftig Räume finden und städtische Einrichtungen vergünstigt nutzen können.

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