Stets rissen die Nachwuchsmusiker, die auch mit Soli glänzten, zu Beifallsstürmen hin. Die humorvolle Moderation des Dirigenten Oliver Keller bildete ein weiteres Aushängeschild des Abends.

Was könnte besser passen als der Atlanta ‘96-Marsch, um das Konzert nach Begrüßungsworten von Meike Häusler (ÜMT) zu eröffnen? Der Marsch war 1996 zum 100. Jubiläum der Olympischen Spiele in der Hauptstadt des Bundesstaates Georgia von Wim Laseroms geschrieben worden. „Und weil wir so gern Märsche spielen, spielen wir gleich noch einen“, kündigte Keller „Euphoria“ an, einen festlichen Marsch, der geradezu vor Freude und Euphorie sprühte. Im “Wild Cat Blues“ glänzte Sarah Mayer an der Klarinette, in den im Walzertakt gehaltenen „Golden Trumpets“ gaben Niklas Wiggenhauser und Raphael Marschall ein Solo für zwei Trompeten. Rasant und wuchtig stellten sich „The Bassmen“ dar, in dem tiefes Blech gefragt war. Medleys gab‘s von den Beatles, von Abba und aus den 1980-er Jahren, bevor mit der „Heublumenpolka“ (Keller: „Passend zur Landesgartenschau“) offiziell das letzte Stück auf dem Programm stand. Ohne die Zugabe, dem Konzertmarsch „Die Regimentskinder“, durften die Schützlinge von Keller die Bühne nicht verlassen.

Die Jungmusiker können kaum verschnaufen, denn heute reisen sie nach Altach im Vorarlberg, um dort beim Internationalen Jugendkapellentreffen den Blasmusikverband Bodenseekreis zu vertreten. Und am morgigen Dreifaltigkeitssonntag umrahmt die Jugendkapelle um 15 Uhr den Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria im Stein.

Auf der Hofstatt finden dieses Jahr noch acht Konzerte statt: Als nächstes ist am Donnerstag, 27. Juni, der Musikverein Nesselwangen zu hören.