Was für ein Wetter, und so viele Menschen: Proppevoll war die Stadt Überlingen anlässlich des zweiten diesjährigen vom Wirtschaftsverbund Überlingen (WVÜ) ausgerichteten verkaufsoffenen Sonntags.

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Die für den motorisierten Verkehr gesperrte Innenstadt hatte sich in eine große Fußgängerzone verwandelt.

Susi Nunes, Überlingen: Überlingen hat sehr schöne und preiswerte Läden mit hochwertigen Sachen, wo man wirklich sehr gut einkaufen kann. Schade, dass so viele Läden zu machen, weil sie sich wahrscheinlich die Miete in der Innenstadt nicht leisten können.“
Susi Nunes, Überlingen: Überlingen hat sehr schöne und preiswerte Läden mit hochwertigen Sachen, wo man wirklich sehr gut einkaufen kann. Schade, dass so viele Läden zu machen, weil sie sich wahrscheinlich die Miete in der Innenstadt nicht leisten können.“ | Bild: Kleinstück, Holger

Fünf Stunden waren die Geschäfte unter dem Motto „Überlinger Herbst“ geöffnet und tausende Besucher aus der ganzen Region ließen sich gleich von Beginn an von den Auslagen in den Schaufenstern inspirieren, um nach den neuesten Artikeln oder vielleicht schon nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten.

Andrea Bluhm, Überlingen am Ried: „Die Stadt Überlingen hat auch im Herbst ihren Reiz. Sie hat alles, was man sich wünscht und braucht. Ich finde, sie ist urban und bodenständig. Sie gefällt mir wirklich.“
Andrea Bluhm, Überlingen am Ried: „Die Stadt Überlingen hat auch im Herbst ihren Reiz. Sie hat alles, was man sich wünscht und braucht. Ich finde, sie ist urban und bodenständig. Sie gefällt mir wirklich.“ | Bild: Kleinstück, Holger

Uwe Zscherp, Sprecher des WVÜ, wollte weitaus mehr Kunden ausgemacht haben als in den Vorjahren. „Ich ziehe ein absolutes positives Resumé.

Wir hatten den ganzen Tag über großen Andrang und ich bin kaum vor die Tür gekommen“, sagte der Schuhverkäufer, der damit aber nicht für seine Händler-Kollegen sprechen wollte.

Die Kunden hätten von Parkplatzproblemen berichtet, „was dafür spricht, dass es sehr voll gewesen sein muss“.

Uwe Poisel, Uhldingen-Mühlhofen: „Ein verkaufsoffener Sonntag bei solch einem Wetter ist gut, keine Frage. Was ist aber schade finde: Dass dass sich der WVÜ mittlerweile nur noch um die Hofstatt und drumherum kümmert.“
Uwe Poisel, Uhldingen-Mühlhofen: „Ein verkaufsoffener Sonntag bei solch einem Wetter ist gut, keine Frage. Was ist aber schade finde: Dass dass sich der WVÜ mittlerweile nur noch um die Hofstatt und drumherum kümmert.“ | Bild: Kleinstück, Holger

Schon nachdem um 11 Uhr der Genießermarkt zu den Klängen des Musikvereins Bonndorf auf der Hofstatt eröffnet worden war, hatten sich zahlreiche Besucher eingefunden. Sie genossen hier frischen Fisch, Kürbissuppe und Süßes oder ließen sich Destillate schmecken.

Jürgen Marte, Moos: „Bin eigentlich überrascht, wie viele kleine, schöne gemütliche Läden und Boutiquen es hier gibt. In jeder Stadt gibt es halt Leerstände, ich finde aber, es sind hier verhältnismäßig wenig.“
Jürgen Marte, Moos: „Bin eigentlich überrascht, wie viele kleine, schöne gemütliche Läden und Boutiquen es hier gibt. In jeder Stadt gibt es halt Leerstände, ich finde aber, es sind hier verhältnismäßig wenig.“ | Bild: Kleinstück, Holger

Am Stand der Landesgartenschau traf der SÜDKURIER Andrea Bluhm aus der gleichnamigen Stadt am Ried an. Sie stellte Überlingen ein positives Zeugnis aus. „Die Stadt hat alles, was man sich wünscht und braucht. Ich finde, sie ist ist urban und bodenständig.“

Zufrieden äußerte sich auch Susi Nunes aus Überlingen. Vor Ort seien „schöne und preiswerte Läden mit hochwertigen Sachen, wo man wirklich sehr gut einkaufen kann“. Sie bedauerte indes, dass so viele Läden schlössen, „weil sie sich wahrscheinlich die Miete in der Innenstadt nicht leisten können“. Außerdem gab sie zu bedenken, dass Überlingen auf die Touristen angewiesen sei, „dass sie hier viel einkaufen“.

Uwe Poisel aus Uhldingen-Mühlhofen wollte erkannt haben, dass sich der WVÜ mittlerweile nur noch um die Hofstatt und die nahe Umgebung kümmere. „Die Seitenstraßen werden inzwischen ganz vergessen, Überlingen hat viel mehr zu bieten als die Hofstatt„, findet er.