Nun fahren sie wieder über die Gäubahn: Wegen Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Tuttlingen und Stuttgart wurden Güterzüge ab 20. Juli teilweise über die Bodenseegürtelbahn geleitet. Wie eine Sprecherin der Bahn nun mitteilte, seien diese Umfahrten seit dem 8. September nicht mehr nötig.

Für Lkw gesperrt

Für Gefahrgüter in Lastwagen ist zum Beispiel die Abfahrt ab Brünnensbach bei Überlingen an der alten B 31 gesperrt. Wie aber verhält es sich hier mit Gefahrgütern auf der Bahnstrecke? Dazu teilte die Bahnsprecherin mit, dass die auf den Schienen verkehrenden Unternehmen bei einer Trassenbuchung entsprechend der Gefahrgutverordnung Eisenbahn vertraglich zusichern, „die Güter zu sichern“. Es bestehe für sie aber keine Pflicht, der DB Netz AG mitzuteilen, was jeweils mit/in den Zügen transportiert wird.

Die einzelnen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) hätten die Pflicht, ihre Güterzüge zu kennzeichnen. Wenn sie eine Trasse buchen, haben sie sich an die „Gefahrgutverordnung Eisenbahn“ zu halten.

Auf der Bodenseegürtelbahn grundsätzlich erlaubt

Die Bahn-Sprecherin teilte mit: „Es gibt nur einige Einschränkungen für den Gütertransport: beispielsweise dürfen Kesselwagen nicht auf den Schnellfahrstrecken, beziehungsweise bestimmten tunnelreichen Strecken verkehren. So konnten während der Totalsperrung der Gäubahn die Güterzüge auch auf der Bodenseegürtelbahn fahren.“ Weiter teilte sie mit: „Den Abfahrt- bzw. Zielort dieser Züge können wir nicht nennen, da viele von ihnen grenzüberschreitend unterwegs sind.“