Zu einer Pflanzaktion für den Schall-Schutz-Hügel, im Volksmund Ingwörhöhe genannt, trafen sich am Samstag Andelshofener Bürger mit Helfern. Der Hügel ist benannt nach Bauunternehmer Ingo Wörner, der die Aufschichtung an der B 31-neu veranlasst hatte. Den Drei-Finger-Wurf zur Ausbringung der Samenkörner erklärten dabei die Landwirte Hubert Büchele, Martin Hahn und Walter Sorms.

Hoch auf dem Hügel und in bester Aussichtslage schwenkten sie froh die kleinen Eimer. Samen aufgebracht. Die Helfer der Aktion der Andelshofener Bürger zum bepflanzen des Schallschutzhügels.
Hoch auf dem Hügel und in bester Aussichtslage schwenkten sie froh die kleinen Eimer. Samen aufgebracht. Die Helfer der Aktion der Andelshofener Bürger zum bepflanzen des Schallschutzhügels. | Bild: Stef Manzini

Der Wall ist derzeit ein reiner Erdhaufen. Aber schon bald soll aus dem 80 Meter langen, 40 Meter breiten und zehn Meter hohen Berg eine Blumenlandschaft werden. Zur Aktion der „Andelshofener Bürger“, wie Büchele betonte, waren zahlreiche Helfer, auch Gemeinderäte, gekommen, um mit dem Drei Finger-Wurf die Samenmischung auszubringen. Wobei Hubert Büchele, Bürger von Andelshofen, erklärte, dass dies eine reine Bürgeraktion sei und man nicht wollte, dass daraus eine Wahlkampfaktion wird. Die (Kommunal)Politiker hätten sich selbst eingeladen. Er sagte, dass ein Bürger von Andelshofen 50 Euro zur Finanzierung des Samenguts beigesteuert habe, und sowohl er als auch Walter Sorms jeweils 275 Euro. Darauf hätten sie, die sie beide Landwirte sind, sich in einer Gemeinderatssitzung verständigt, in der es um die Begrünung des Hügels gegangen sei.

Die Andelshofener Andreas Hertrich, Hubert Büchele und Joachim Schäuble bepflanzten den Schallschutzhügel an der B 31-neu.
Die Andelshofener Andreas Hertrich, Hubert Büchele und Joachim Schäuble bepflanzten den Schallschutzhügel an der B 31-neu. | Bild: Stef Manzini

„Eine tolle Maßnahme für den Artenschutz, denn hier erhalten Bienen und Insekten Nahrung“, sagte Walter Sorms. Ingo Wörner, der den Hügel aufgeschüttet hatte, ließ es sich nicht nehmen, bei der Aktion der Andelshofener Bürger mit dabei zu sein.

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