Nach langer Wartezeit wurden vor gut zwei Wochen die neuen Bänke an der Uferpromenade und am Mantelhafen aufgestellt. Während sich auf den roten Design-Klassikern meist noch frei Plätze finden, werden die neuen Holzbarrieren am Landungsplatz stark belagert.

Vor rund zehn Tagen hat die Stadtverwaltung die rund drei Meter langen Holzbalken aufstellen lassen. "Die Bänke dienen vorrangig der Sperrung des Landungsplatzes für die Einfahrt von Fahrzeugen", teilt die Stadt auf Nachfrage mit. "Dennoch freut es die Verwaltung, dass die Barrieren auch als Sitzgelegenheit angenommen wurden und offensichtlich viele Besucher zum Verweilen einladen."

Ursache für die Holzbarrieren ist ein kurzfristiger Beschluss des Gemeinderats. "Dem Gemeinderat ist eine uneingeschränkte Aufenthaltsqualität an der Promenade wichtig und er sprach sich deshalb für diese kurzfristige provisorische Lösung aus, um schon in der Hauptferienzeit den Landungsplatz noch attraktiver für die Besucher zu machen", schreibt die Stadtverwaltung und nennt die Maßnahme einen Erfolg: "Die gute Annahme der Barrieren beweist, dass dies die richtige Entscheidung war." Außerdem seien die Bänke durch Material und Beschaffenheit sehr pflegearm.

Doch die Freude wird nur von kurzer Dauer sein: Mit der Umgestaltung des Landungsplatzes, für die vermutlich Ende Oktober die Bauarbeiten beginnen, werden die Holzbarrieren wieder verschwinden. Nach Fertigstellung des Platzes soll es eine andere "dauerhafte Lösung" geben, so die Stadtverwaltung. Und was passiert dann mit den Holzbänken? "Generell sind die Barrieren wiederverwendbar, da die Verwaltung stets bemüht ist, nachhaltig zu haushalten." Die Höhe der Kosten steht noch aus.