Voller Optimismus blickt die CDU auf die Kreistagswahlen im Wahlbezirk VII. „Ich denke, wir sind mit dieser Liste sehr breit aufgestellt“, resümierte nach der Nominierung der zwölf Kandidaten Kreisvorsitzender Volker Mayer-Lay, der selbst das Dutzend auf Platz eins anführt. Wenn andere Gruppierungen schon auf drei Sitze hofften, dürfe die CDU dies auch tun. „Dann kann es allerdings recht eng werden im Kreistag.“ Bisher ist die Partei im Kreistag mit Michael Jeckel und Lothar Fritz vertreten.

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Volker Mayer-Lay erhält das beste Resultat

Da sich auch Ortsvorsitzender Alexander Bruns zur Wahl stellt und auf Rang zwei nominiert wurde, leitete die stellvertretende Kreisvorsitzende Martina Mohr aus Immenstaad die Wahlen. Die verliefen insgesamt sehr unspektakulär, da die Partei ihre Bewerber in einer „verbundenen Einzelwahl“ kürte. Das heißt: Für alle zwölf Plätze machte die CDU ihren 34 stimmberechtigten Mitgliedern einen Vorschlag, wobei jeder einzeln in geheimer Abstimmung mit der erforderlichen Mehrheit gewählt werden musste. Die Ergebnisse brachten den Kandidaten eine Bestätigung zwischen 33 und 27 Stimmen, wobei Volker Mayer-Lay das beste Resultat erzielte.

Plätze drei und vier gehen an Ulrich Kammerer und Michael Nagel

Nach dem einvernehmlichen Modus sind die ersten beiden Plätze Mitgliedern aus Überlingen vorbehalten, worauf jeweils ein Platz für Sipplingen und Owingen folgt. Nach Mayer-Lay und Bruns stehen auf der Liste daher der Unternehmer Ulrich Kammerer aus Sipplingen und Vorstandsmitglied Michael Nagel, der inzwischen in Owingen zuhause ist.

Michael Jeckel auf Platz zwölf nominiert

Auf das Spitzenquartett folgen vier Frauen, die der Kreisvorsitzende zu Beginn mit Rosen zum Valentinstag überrascht hatte. Es sind Carmen Kindler, die Leiterin der Grundschule in Lippertsreute, Ex-Stadträtin Eva-Maria Leirer, die Tourismus-Expertin Heike Marx und die Landwirtin Sonja Straub aus Bonndorf. Michael Jeckel, der stellvertretende Vorsitzende der aktuellen Kreistagsfraktion, hat ebenfalls weiterhin Ambitionen und wurde auf dem zwölften und letzten, aber meist aussichtsreichen Platz nominiert. Jeckel stieß lediglich zu seiner persönlichen Vorstellung kurz zu der Sitzung und verabschiedete sich danach gleich wieder.