In der Gemeinderatssitzung erläuterte Stadtrat Jörg Bohm die Initiative und überreichte einen Antrag mit der Überschrift „Kleine Aufforstungsoffensive“. Darin wird die Stadtverwaltung ersucht, „die städtischen und spitälischen Potenziale zur Aufforstung, Nachforstung und Erstaufforstung, auch als CO2-Speicher, zu erheben“, so der Antrag im Wortlaut.

Dazu regt die Fraktion an, zu ergründen, welche Baumsorten bei einer Aufforstung zum Einsatz kommen könnten, um den sich verändernden klimatischen Bedingungen Rechnung zu tragen. Als weitere Maßnahmen werden in dem Papier mehr Informationen für private Waldeigentümer über staatliche Fördermittel im Forstbereich genannt.

Auftrag an die Stadtverwaltung

Auch die Stadtverwaltung solle sich zu dem Thema mit den übergeordneten Behörden in Sachen Fördermittel austauschen und den Gemeinderat regelmäßig darüber informieren. Außerdem soll nach Meinung der CDU-Fraktion bei städtischen und spitälischen Bauvorhaben häufiger der Einsatz von Holz als Baustoff geprüft werden. Hintergrund der Anfrage, so Jörg Bohm weiter, sei die kürzlich veröffentlichte Studie der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich (ETH), die eine umfassende Aufforstung als effektivste Maßnahme gegen den Klimawandel nenne.

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