In der juristischen Auseinandersetzung um den Bebauungsplan Seehalden-/Schreibersbildstraße ruft der Verein "Lebensqualität Kurviertel" über eine Sammelklage die nächste Instanz an. Nachdem der Verwaltungsgerichtshof Mannheim den Bebauungsplan in wesentlichen Punkten für wirksam erklärt, die Rechtsposition der Stadt Überlingen bestätigte und im Gegenzug eine Normenkontrollklage von Anliegern in den entsprechenden Punkten zurückgewiesen hatte, legt der Verein "Lebensqualität Kurviertel" Beschwerde gegen das Urteil beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig ein. Der Verein steht für eine Gruppe von Klägern und versucht mit der Beschwerde eine Zulassung zur Revision zu erhalten, die der VGH Mannheim in seinem Urteil vom 27. Juni abgelehnt hatte. Das Urteil ist damit noch nicht rechtskräftig. Vereinsvorsitzende Karin Degner kommentiert in einem Pressetext, dass mit dem Bebauungsplan "erhebliche Nachteile für das gewachsene, naturnahe Wohnquartier" entstehen können "und zum Teil willkürlich in Privateigentum eingegriffen" werde. Der Verein im Internet: www.lebensqualitaet-kurviertel.de