Ida Reutter, geborene Mack, wurde 1937 in Bambergen geboren – in einer Familie, die zu den ältesten Familien des Dorfs gehört. Otto Reutter kam 1939 in Risstissen bei Ehingen auf die Welt.

Beide sind mit drei Geschwistern aufgewachsen

Beide wuchsen in Familien mit jeweils drei Geschwistern auf. Bei einem Hochzeitsfest in Owingen lernten sie sich kennen. Damals war es üblich, dass junge Leute aus der Nachbarschaft und dem Freundeskreis dorthin gingen, wo man in den Gaststätten tanzen konnte. Dabei bahnten sich die ersten Begegnungen an.

Der neue Ortsvorsteher von Bambergen, Daniel Plocher, gratuliert Ida und Otto Reutter zur diamantenen Hochzeit.
Der neue Ortsvorsteher von Bambergen, Daniel Plocher, gratuliert Ida und Otto Reutter zur diamantenen Hochzeit. | Bild: Lothar Fritz

Die standesamtliche Hochzeit von Ida und Otto Reutter fand im Rathaus der damals noch selbstständigen Gemeinde Bambergen statt, die kirchliche Trauung einen Tag später in der katholischen Kirche in Owingen. Das Ehepaar hat zwei Töchter und einen Sohn. Tochter Gabriele wohnt bei den Eltern im Haus in der Dorfstraße. Außer den Kindern gratulieren vier Enkel und drei Urenkel zur diamantenen Hochzeit.

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Otto Reutter machte eine Berufsausbildung als Maurer, danach arbeitete er mehr als 20 Jahre bei der Firma Eisen-Pfeiffer in Stockach. Ida Reutter hat ein arbeitsreiches Leben hinter sich, 15 Jahre bei der Firma Schiesser in Mimmenhausen, zehn Jahre im Service in der Gaststätte Waldhorn und zwölf Jahre bei der Bäckerei Diener. Mit 60 Jahren konnte sie in Rente gehen.

Familie fühlt sich in Bambergen sehr wohl

Otto Reutters Hobbys sind Fußball und der Narrenverein. Im Fußballverein Deisendorf war er Schiedsrichter, beim Narrenverein trat er als Narrenpolizei und Narrenmutter auf. Stricken ist das große Hobby von Ida Reutter. Die Familie fühlt sich in Bambergen sehr gut aufgehoben.

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Tochter Gabriele bringt es auf den Punkt: „Der Zusammenhalt ist einmalig, da kann man weit gehen, um so etwas zu finden.“ Für das Dorfgemeinschaftshaus hat ihr Vater 1700 Stunden freiwillige Arbeit geleistet – von der Dachdeckung bis zur Verlegung des Parkettbodens.