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Die Stadtverwaltung weist eine Aussage der Gemeinderatsfraktion LBU/Die Grünen zurück: "Die Behauptung, dass Anträge unterschlagen werden, weisen wir entschieden zurück." Die Stadt nimmt damit Stellung zum Bericht von Donnerstagabend, in dem die Fraktion mit Verweis auf eine Ausschusssitzung die Feststellung traf, dass hier ein Ausnahmeantrag auf Genehmigung des Nabu-Flohmarktes auf dem Landungsplatz nicht aufgerufen und damit "unterschlagen" worden sei.

Stadt: Kein Folgeantrag

Dazu teilte die Pressestelle der Stadtverwaltung am Freitag per E-Mail mit, dass ein Erstantrag des Nabu von Februar 2018 am 11. Juni im Ausschuss für Bildung und Kultur aufgerufen worden sei, "nachzulesen in Drucksache 2018-111". Ein Folgeantrag für eine Sondergenehmigung sei bei der "zuständigen Stelle" nicht eingegangen, so die Stadtverwaltung. "Die Behauptung, dass Anträge unterschlagen werden, weisen wir demnach entschieden zurück."

Gleichbehandlungsgrundsatz

In der Sitzungsvorlage für den 11. Juni sei als Beschlussvorschlag formuliert, lediglich zwei Flohmärkte im Jahr am Mantelhafen und der östlichen Seepromenade zuzulassen. "Der Tatsache geschuldet, dass alleine der Nabu jährlich zwei Märkte veranstaltet, wurde einstimmig beschlossen, jährlich vier Flohmärkte zu genehmigen." Aus Gründen der Gleichbehandlung könne nicht ein einzelner Flohmarkt wie bisher auf dem Landungsplatz genehmigt werden.