Amalie, der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst für die Landkreise Bodenseekreis und Ravensburg, hat ab Mitte nächster Woche auch in Überlingen eine Anlaufstelle für Betroffene. In den Räumen des Kolpinghauses in der Münsterstraße findet am Mittwoch, 16. Oktober zwischen 15 und 17 Uhr zum ersten Mal ein Gesprächsangebot der ehrenamtlich tätigen Paten statt.

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Neue Zweigstelle soll betroffenen Familien weite Wege ersparen

Bei einer Tasse Kaffee oder Tee können sich Familien, betroffen von schwerer Krankheit, Trauer und Tod, informieren und die Paten kennenlernen. Der SÜDKURIER hatte im August über die Suche nach einem Raum für eine Anlaufstelle berichtet und der Überlinger Münsterpfarrer Bernd Walter war daraufhin gerne behilflich. Mit dem neuen Standort im Kolpinghaus sollen den betroffenen Familien lange Anfahrten nach Friedrichshafen oder Ravensburg erspart bleiben.

Infoabend am 11. November

Das Überlinger Team des Kindershopizdiensts ist aktuell dabei, eine ehrenamtliche Struktur für dieses Angebot aufzubauen. Bei einem ersten Infoabend am 11. November um 19 Uhr im Augustinum in Überlingen können sich Menschen, die wöchentlich drei bis vier Stunden für Trauerbegleitung übrig haben, über den von der Stiftung Liebenau und den Maltesern unterstützten Kinderhospizdienst informieren.

Benefizkonzert geplant

Die ehemalige Überlinger Stadträtin Sylvia Kruse-Baiker ist seit zwei Jahren eine der rund 70 Patinnen, die dafür auch speziell ausgebildet werden. Ein Benefizkonzert für den ambulanten Kinderhospizdienst Amalie findet am 8. November um 19 Uhr im Augustinum statt. Es spielen die beiden Musiker Roland Baldini (Violine) und Rudolf Hartmann (Akkordeon).

Einen Termin in Überlingen zu vereinbaren, geht telefonisch bei Barbara Weiland, Nummer: 0 17 2/216 55 03. Informationen gibt es auch im Internet: www.kinderhospizdienst-bodensee.de

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