Begleitet von der Stadtkappelle zogen 28 Jugendliche, angeführt von den Pfarrern Andreas Bücklein und Michael Schauber, vom evangelischen Gemeindezentrum zum Konfirmationsgottesdienst in die Franziskanerkirche. Markus Korte, Sprecher des Ältestenrats, begrüßte sie zum Wandlungsgottesdienst: „Ihr werdet heute zu vollwertigen Gliedern der evangelischen Kirche verwandelt“. Pfarrer Bücklein betonte, „nach einem Jahr Vorbereitung sprecht ihr euer Ja zu Gott, Kirche und Gemeinde“.

Auf dem Weg zur Franziskanerkirche – 28 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfarrer Andreas Bücklein und Pfarrer Michael Schauber.
Auf dem Weg zur Franziskanerkirche – 28 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfarrer Andreas Bücklein und Pfarrer Michael Schauber. | Bild: Lothar Fritz

Worte der Eltern zum Tag ihrer Kinder sprach Pia Tiggeler in treffsicheren Reimen. Die beiden Pfarrer hielten eine originelle Dialog-Predigt, interaktiv mit den Konfirmanden, die bei Nennung ihres Namens aufstanden. Vor der versammelten Gemeinde trugen die Konfirmanden ihren selbst gewählten „Konfi“-Spruch vor, ob kurz oder lang, meist selbstbewusst in freier Rede und dazu auch, warum sie gerade diesen Spruch für ihr Leben ausgesucht haben. Einen passenden fand Carlotta Tiggeler im Psalm 124,7. „Unsere Seele ist wie ein Vogel dem Netz des Jägers entkommen. Das Netz ist zerrissen und wir sind frei“. In Vierergruppen traten sie bei Namensnennung auf, knieten vor den beiden Pfarrern, die sie dann mit Handauflegung segneten. Zur Erinnerung an den besonderen Tag erhielten sie Urkunde, Bibel und ein kleines Kreuz aus Holz.