Die Kandidaten der Freien Wählervereinigung Stetten für die Gemeinderatswahl am Sonntag, 26. Mai, stehen fest. Die Ortsgruppe hat am Samstagabend in der Alten Brennerei alle zur Wahl stehenden Bewerber einstimmig nominiert. Nach erstmaliger Stimmenmehrheit bei der vergangenen Wahl, hoffen die Freien Wähler auf ein ähnlich gutes Ergebnis oder sogar einen Sitz mehr.

Verkehr ein großes Thema

Zum ersten Mal kandidiert Wolfgang Heinz für den Gemeinderat und belegt den ersten Listenplatz. Der 39-jährige Diplom-Fitnessökonom ist in Stetten geboren und aufgewachsen. Als selbständiger Handelsvertreter vor Ort hat er sich vor allem der „Förderung von Gewerbereibenden sowie dem Thema Verkehr“ verschrieben. Die gelernte Diplom-Kunsttherapeutin Alexandra Somoza ist 43 Jahre alt und lebt seit neun Jahren in der Gemeinde. Als dreifache Mutter liegen ihr neben der Verkehrssituation vor allem Kinderbetreuung und Schule am Herzen.

Ebenfalls zum ersten Mal dabei ist der pensionierte Prokurist Hans-Peter Mönch. Der 76-Jährige ist vor zehn Jahren aus Hessen zugezogen und möchte dabei unterstützen, „Probleme der Bevölkerung zu lösen.“ Als vier weitere Neukandidaten sollen Maja Herrchen, Sally-Samantha Naumann sowie Torsten Wenz und Matthias Croon auf Stimmenfang gehen. Alle Vier waren bei der Versammlung zugegen, es soll aber noch eine öffentliche Kandidatenvorstellung geben.

Drei Räte wieder auf der Liste

Zur Wiederwahl stellt sich der Jürgen Kammerer. Er ist seit über 35 Jahren Stettener Bürger und sitzt seit 15 Jahren am Ratstisch. Sein besonderes Augenmerk liegt auf der Verkehrspolitik. Zwei Amtsperioden hat der 58 –jährige Klaus Horn schon absolviert und möchte erneut dabei sein. Der zweifache Familienvater stammt aus dem Dorf und interessiert sich vor allem „für die Weiterentwicklung von Wohn-und Gewerbegebiet“. Der Diplomingenieur für Elektronik und Informationstechnik Tobias Heiß steht gleichfalls wieder auf der Liste. Er ist 37 Jahre alt und möchte sich für die Vereine und das Miteinander im Ort einsetzen. Margarete Kaplan wollte mit Eintritt ins Rentenalter nicht mehr antreten.