Der Yachtclub Sipplingen lud von Donnerstag bis Sonntag zur internationalen Klassenmeisterschaft „Aphrodite IOI open“ ein. Der Einladung folgten 17 Boote. „Die Boote bildeten eine tolle Silhouette an dem eigens für die Teilnehmer freigeräumten Steg im Yachthafen“, teilt der Verein in einem Pressetext mit.

45 Helfer waren an Land im Einsatz. Sie ermöglichten ein abwechslungsreiches Landprogramm. Von Stegbier, Leckerem vom Grill, über Livemusik, DJ und Galaabend bis hin zu einem Weißwurstfrühstück sei alles geboten worden.

Insgesamt sechs Läufe fanden statt

Edgar Raff und Karsten Timmerherm hatten die Leitung des Regatta-Teams. Die Wassermannschaft bestand aus zehn Personen. „Die Bahnen wurden schnell gelegt und den Windverhältnissen angepasst. Bei Windverhältnissen um die zwei Beaufort konnten am Freitag vier und am Samstag zwei Läufe durchgeführt werden“, heißt es weiter. Im Hintergrund hielten sich noch drei Schiedsrichter auf Abruf bereit.

Den Sieg sicherte sich Joachim Gensle vom SVS, vor Gregor Mayr vom YCB, vor Peter Widenhorn vom YCSI. Der Yachtclub freut sich nach eigenen Angaben über eine „gelungene Veranstaltung in wunderschöner Atmosphäre unter Einhaltung der Hygienebestimmungen“.

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Bruno Biller vom Organisationskomitee der „Aphrodite IOI open“ fasst es humorvoll so zusammen: „Es gab keine besonderen Vorkommnisse. Wie üblich auf Festen in Sipplingen wurde es sehr spät oder besser gesagt früh am Morgen.“ Hier geht es zu den Bildern vom Segelwochenende. Sie zeigen, wie knapp es bei der Regatta teilweise zwischen den Booten auf dem See zuging.

Warten auf den ersten Start. Im Hintergrund sieht man den Tonnenleger, der die gelbe Tonne an die richtige Stelle legt. Um diese Tonne müssen dann nachher alle herum segeln. Der Mann, der entspannt am Vorstag lehnt, ist Uwe Hörburger.
Warten auf den ersten Start. Im Hintergrund sieht man den Tonnenleger, der die gelbe Tonne an die richtige Stelle legt. Um diese Tonne müssen dann nachher alle herum segeln. Der Mann, der entspannt am Vorstag lehnt, ist Uwe Hörburger. | Bild: Jürgen Gundelsweiler
Kurz vor dem Startschuss. Kein Boot darf vorher die Linie überquert haben. Falls doch, muss es wenden und hinter die Startlinie zurück, ohne dabei die anderen Boote zu behindern. Der Mann mit der Startpistole ist der Wettfahrtleiter Karsten Timmerherrn von YCSI.
Kurz vor dem Startschuss. Kein Boot darf vorher die Linie überquert haben. Falls doch, muss es wenden und hinter die Startlinie zurück, ohne dabei die anderen Boote zu behindern. Der Mann mit der Startpistole ist der Wettfahrtleiter Karsten Timmerherrn von YCSI. | Bild: Jürgen Gundelsweiler
Hier bewegt sich das Feld auf die sogenannte Luvtonne zu. Diese wird auf einem Am-Wind-Kurs angesteuert. Auf Höhe der Tonne angekommen, muss diese Tonne gerundet werden, ohne sie zu berühren. Falls es zu einer Berührung kommt, muss das Boot zur Strafe zweimal kringeln. Das vorne liegende Boot GER 434 wurde am Ende 5.
Hier bewegt sich das Feld auf die sogenannte Luvtonne zu. Diese wird auf einem Am-Wind-Kurs angesteuert. Auf Höhe der Tonne angekommen, muss diese Tonne gerundet werden, ohne sie zu berühren. Falls es zu einer Berührung kommt, muss das Boot zur Strafe zweimal kringeln. Das vorne liegende Boot GER 434 wurde am Ende 5. | Bild: Jürgen Gundelsweiler
Ebenfalls ein Bild an der Luvtonne. Bei GER276 ist der Spibaum bereits angeschlagen. Die Vorschiffsfrau (Bettina Widenhorn) wartet auf das Runden der Tonne, um dann den Spi hochzuziehen. Sie werden verfolgt von GER473. GER276 wurde am Ende 3. und GER473 4.
Ebenfalls ein Bild an der Luvtonne. Bei GER276 ist der Spibaum bereits angeschlagen. Die Vorschiffsfrau (Bettina Widenhorn) wartet auf das Runden der Tonne, um dann den Spi hochzuziehen. Sie werden verfolgt von GER473. GER276 wurde am Ende 3. und GER473 4. | Bild: Jürgen Gundelsweiler

Spannende Zweikämpfe auf dem Wasser

Auch wieder ein Zweikampf zweier Boote unter Spin. Beim hinteren Boot wird gerade geschiftet, also der Spi von Backbord auf Steuerbord umgelegt. Dazu muss die Vorschiffsfrau den Spibaum von einer Seite auf die andere umlegen. Beim ersten Boot ist das bereits erfolgt und dieses nimmt schon wieder Fahrt auf. Beide Boote landeten am Ende im Mittelfeld.
Auch wieder ein Zweikampf zweier Boote unter Spin. Beim hinteren Boot wird gerade geschiftet, also der Spi von Backbord auf Steuerbord umgelegt. Dazu muss die Vorschiffsfrau den Spibaum von einer Seite auf die andere umlegen. Beim ersten Boot ist das bereits erfolgt und dieses nimmt schon wieder Fahrt auf. Beide Boote landeten am Ende im Mittelfeld. | Bild: Jürgen Gundelsweiler
Drei Boote unter Spinnaker (kurz Spi) auf dem Weg zur Leetonne. Die hinteren Boote versuchen, das jeweilig vorausfahrende Boot vom Wind, der auf diesem Kurs von hinten kommt, abzuschirmen und dadurch aufzuholen und zu überholen. Das vorausfahrende Boot versucht, das zu verhindern.
Drei Boote unter Spinnaker (kurz Spi) auf dem Weg zur Leetonne. Die hinteren Boote versuchen, das jeweilig vorausfahrende Boot vom Wind, der auf diesem Kurs von hinten kommt, abzuschirmen und dadurch aufzuholen und zu überholen. Das vorausfahrende Boot versucht, das zu verhindern. | Bild: Jürgen Gundelsweiler
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Eine Startsituation vom anderen Ende der Startlinie, markiert durch den orangen Tetraeder. SUI487 liegt in dieser Gruppe vorne.
Eine Startsituation vom anderen Ende der Startlinie, markiert durch den orangen Tetraeder. SUI487 liegt in dieser Gruppe vorne. | Bild: Jürgen Gundelsweiler
Dieses Bild entstand kurz nach einem Start von einer der vier Wettfahrten am Freitag. Alle Boote versuchen, nun möglichst schnell zu sein. Die Segel sind alle auf der Backbordseite, um nicht ausweichen zu müssen. Die Crew, die gerade nichts zu tun hat, setzt sich auf die Luvseite, damit durch diese Gewichtsverlagerung das Boot möglichst aufrecht segelt. Man sieht GER462 den späteren Gesamtsieger, der drei von sechs Wettfahrten gewonnen hat.
Dieses Bild entstand kurz nach einem Start von einer der vier Wettfahrten am Freitag. Alle Boote versuchen, nun möglichst schnell zu sein. Die Segel sind alle auf der Backbordseite, um nicht ausweichen zu müssen. Die Crew, die gerade nichts zu tun hat, setzt sich auf die Luvseite, damit durch diese Gewichtsverlagerung das Boot möglichst aufrecht segelt. Man sieht GER462 den späteren Gesamtsieger, der drei von sechs Wettfahrten gewonnen hat. | Bild: Jürgen Gundelsweiler
Alle Boote sind kurz nach dem Start auf Backbordbug. Es wird versucht, durch Gewichtsverlagerung möglichst schnell zu sein.
Alle Boote sind kurz nach dem Start auf Backbordbug. Es wird versucht, durch Gewichtsverlagerung möglichst schnell zu sein. | Bild: Jürgen Gundelsweiler

Geselligkeit beschließt Wettfahrten

Die Crew der AUT 20 aus Vorarlberg beim Stegbier, also das erste Glas Bier auf dem Steg nach dem Ende der Wettfahrten des ersten Tages. Von links: Manfred Lederwasch, Florian Scheffknecht, Reiner Jeglinski und Peter Scheffknecht.
Die Crew der AUT 20 aus Vorarlberg beim Stegbier, also das erste Glas Bier auf dem Steg nach dem Ende der Wettfahrten des ersten Tages. Von links: Manfred Lederwasch, Florian Scheffknecht, Reiner Jeglinski und Peter Scheffknecht. | Bild: Jürgen Gundelsweiler
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