„Früher gab es öfter Massenvorkommen der Maikäfer, ältere Leute wissen das noch“, schreibt Siegfried Märte an die SÜDKURIER-Redaktion. „Heute kann man dies nur noch alle 35 bis 40 Jahre erleben. Dass die Maikäfer schon im April vorkommen, mag auch mit der Klimaerwärmung zu tun haben.“ Weiter schreibt der pensionierte Biologielehrer (Realschule Überlingen): „Die gesamte Entwicklung des Maikäfers im Boden dauert 4 Jahre. Nach der Eiablage entsteht aus dem Ei die Larve, der so genannte Engerling, ein Wurzelfresser, was nicht so toll ist. Nach 3 Jahren wird daraus der Jungkäfer, der nach einem weiteren Jahr aus cirka einem Meter Bodentiefe ans Tageslicht kommt. Wenn es nun nicht mehr so kalt ist, kann das durchaus schon im April sein. Er braucht ja Blattnahrung, aber nicht das Nachrichtenblatt SÜDKURIER. So viel zum 6-beinigen Käfer. Mein vierrädiger Käfer wird nächstes Jahr 60, hat sich bisher aber wacker gehalten.“

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