Seilhüpfen, springen und laufen: Abwechslung vom Schulalltag war für die Schülerinnen und Schüler der Burkhard-von-Hohenfelsschule geboten, als die Deutsche Herzstiftung zu Gast war. Um die Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren beziehungsweise den natürlichen Bewegungsdrang zu fördern, hat die Stiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ initiiert. „Denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil mit Bewegung und gesunde Ernährung pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken“, so die Stiftung.

„Skipping herats“: Herzgesundes Bewegungsangebot für die Klassen der Burkhard-von-Hohenfelsschule.
„Skipping herats“: Herzgesundes Bewegungsangebot für die Klassen der Burkhard-von-Hohenfelsschule. | Bild: Kleinstück, Holger

Neben theoretischen Inhalten wie die Auswirkungen von Seilspringen auf das Herz-Kreislauf-System erlernten und trainierten die Schüler diverse Einzel-Tricksprünge. Unterrichtet wurden sie von Kathrin Przibylla, normalerweise als Heilpraktikerin für Physiotherapie in der Kräftigungstherapie Konstanz tätig. Dort trainiert sie überwiegend ältere Menschen, aber auch Schüler, die Kraft aufbauen wollen.

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Zur Deutsche Herzstiftung ist sie über eine Fortbildung gekommen. Denn es sei schwer, als Privatperson Kinder an Schulen diesbezüglich zu unterrichten. „Es geht eigentlich präventativ darum, dass Kinder mehr Bewegung haben. Man sieht, Seilspringen ist nicht einfach“, sagte sie mit Blick auf den Nachwuchs, der teilweise zum ersten Mal mit Seilspringen beschäftigt war.

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Was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspräche, gehöre nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf, teilte die Stiftung mit. „So spielen viele Kinder am Computer oder schauen fern. Eine Folge davon: Weltweit ist mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig.“ Seilspringen eigne sich zur Schulung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination.

Seilspringen sorgt für Erfolgserlebnisse

Die Stiftung: „Durch die Teamarbeit wird die Integration körperlich aber auch sozial schwächerer Kinder vorangetrieben. Die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und erhöhen die Freude an der Bewegung.“ Wie Kathrin Przibylla mitteilte, habe man festgestellt, dass an Schulen, an denen das Präventionsprojekt angeboten worden sei, die Kinder regelmäßiger Sport betrieben.

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