Schon des Öfteren hat sich der Gemeinderat mit der Umgestaltung der Außenanlagen des Kinderhauses „Kleine Raupe“ beschäftigt. Jetzt ist man wieder einen Schritt weiter, wenngleich man immer noch nicht ganz am Ziel ist. Das Gremium vergab die Landschaftsbauarbeiten an die Firma Negrassus aus Immenstaad für 104 500 Euro brutto. Dagegen wurde die Entscheidung über die Vergabe des östlich an den Kindergarten grenzenden Weges vertagt, weil hier noch eine kostengünstigere Lösung gesucht werden soll.

Der vor 25 Jahren konzipierte Außenspielbereich des Hortes soll umgestaltet werden, weil er nicht mehr den heutigen pädagogischen Bedürfnissen von Kindern zwischen zwei und acht Jahren entspricht. Auch die Spielgeräte sind abgenutzt und nicht länger kindgerecht.

Der Gemeinderat hatte im Vorjahr sämtliche Arbeiten auf 125 000 Euro gedeckelt. Doch auch mit dem Angebot der Immenstaader Firma konnte der Kostenrahmen nicht eingehalten werden: Es lag mit 148 000 Euro rund 15 Prozent über den bisherigen Berechnungen, beinhaltet aber ein Allwetterspielfeld und Spielausstattung.

Aus diesem Grund schlug Landschaftsarchitekt René Fregin aus Herdwangen Einsparungen von rund 26 000 Euro vor, die das Gesamtkonzept nicht beeinträchtigen und mit der Kindergartenleitung abgestimmt worden sind. Es handelt sich dabei um den Wegfall des Fallschutzes aus Robinienholz für die Kinderschaukel (4750 Euro), die Ausführung des Allwetterspielfeldes in Asphalt und nicht in Kunststoff (9960 Euro), den Wegfall des Barfußpfades und eines schrägen Rampenaufstieges in Holz, die in Eigenleistung von Eltern und Bauhof erstellt werden sollen (2800 beziehungsweise 3500 Euro), und den Ersatz des Spielpodestes durch eine günstigere Spielausstattung (5000 Euro).

Zu diesen 104 500 Euro hätte nach dem Vorschlag der Verwaltung noch der öffentliche Weg aus Betonpflaster für 17 764 Euro brutto hinzukommen sollen. Hier entschied sich das Gremium auf Antrag von Günther Völk (CDU), ein neues Angebot mit Ausführung in Asphalt einzuholen.