Mit vier neuen Gemeinderatsmitgliedern hat das Sipplinger Gremium seine Arbeit aufgenommen. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause hat Bürgermeister Oliver Gortat die im Mai gewählten zwölf Ratsmitglieder vereidigt. Gortat dankte ihnen für ihr Interesse und ihr Engagement, bevor er ihre Vereidigung vornahm.

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Bei der Wahl im Mai waren auf die Sipplinger Freien Wähler (SFW) 57,7 Prozent aller Stimmen entfallen, 5,7 Prozent mehr als bei der Wahl vor fünf Jahren. Sie haben ab sofort sieben Sitze, einen mehr als bisher. Die CDU kam auf 42,3 Prozent und entsendet wie zuvor fünf Vertreter.

Die Linke ging nicht mehr ins Rennen

Die Linke, die vor fünf Jahren 4,6 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte, kandidierte nicht erneut. Wahlberechtigt waren 1780 Bürger, 1283 gingen im Mai zur Urne. Das entsprach einer Wahlbeteiligung von 72 Prozent, deutlich mehr als vor fünf Jahren (63,4 Prozent).

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Neu am Ratstisch der SFW sitzen Caroline Schumacher, die damit die Frauenriege im zwölfköpfigen Gremium auf drei Frauen erhöht, sowie Holger Kuhn und Markus Beirer.

Bürgermeister Oliver Gortat (Mitte) verabschiedet (von links) Michael Thiel, Patric Geiger, Lothar Popp und Uli Kammerer.
Bürgermeister Oliver Gortat (Mitte) verabschiedet (von links) Michael Thiel, Patric Geiger, Lothar Popp und Uli Kammerer. | Bild: Holger Kleinstück

Ausgeschieden sind Patric Geiger und Michael Thiel, die beide nicht wieder kandidiert hatten. Mit Adrian Marte ist auch bei der CDU ein Neuer in das Gremium eingezogen. Nicht wiedergewählt worden war Uli Kammerer. Ausgeschieden ist auch Lothar Popp (Die Linke).

Soll Bauausschuss zum beschließenden Ausschuss werden?

Kurz diskutiert wurde, ob der Bauausschuss künftig nach einer entsprechenden Anpassung der Hauptsatzung als beschließender Ausschuss eingerichtet werden soll. Das lehnte das Gremium ab. „Das Thema Bauen ist mit das Wichtigste. Da sollte jeder Gemeinderat mitreden können“, befand Thomas Biller (SFW).

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Nach fünfjähriger Pause ist der Touristikausschuss wieder ins Leben gerufen worden – und das mit zehn Mitglieder, ein paar zu viel, wie Biller befand. Anderer Meinung war Elisabeth Lohrer (CDU): „Wir brauchen in diesem Ausschuss die Experten, um etwas Neues entwickeln zu können.“ Neu gründet wurde der Arbeitskreis „Wohnen und Leben im Alter“.

920 Tagesordnungspunkte in 60 Sitzungen

Gortat kündigte an, dass die Verabschiedung der ausgeschiedenen Bürgervertreter am 29. November stattfinden wird. 920 Tagesordnungspunkte seien in 60 Sitzungen innerhalb von 195 Stunden und 45 Minuten abgehandelt worden.