Wenig Glück mit dem Wetter hatten die Sipplinger Modellflieger an ihrem Tag des offenen Flugplatzes. Der Dachverband hatte seine Mitgliedsvereine zu dem Aktionstag aufgerufen und die Sipplinger Modellflieger nahmen, im Gegensatz zu anderen Modellflugvereinen in der Region, daran teil.

Dirk Vogel erwischte mit seinem tschechoslowakischen Agrarflieger ein Regenfenster und hob zur Freude der wenigen Besucher ab.
Dirk Vogel erwischte mit seinem tschechoslowakischen Agrarflieger ein Regenfenster und hob zur Freude der wenigen Besucher ab. | Bild: Mardiros Tavit

„Das Treffen am Flugplatz sollte auch das Verständnis für unseren Sport erhöhen“, erklärte Oliver Regenscheit, Vorsitzender der Modellsportler. Denn je nach Wetterlage können die Motorengeräusche der Flieger mit Zwei- und Viertaktermotoren, die auf dem Flugplatz oben auf dem Käsberg entstehen, im Dorf als Lärm ankommen.

Video: Mardiros Tavid

„Wenn die Sipplinger uns und unsere Leidenschaft kennen, dann ist das Verständnis füreinander höher“, ist sich Regenscheit sicher. Wegen dem Nieselwetter fanden aber nur eine Handvoll Sipplinger den Weg zu den Modellfliegern.

Der Regen verhinderte das Abheben. Der originaltreue Nachbau eines neuseeländischen Rettungsfliegers von Albin Vogel musste am Boden bleiben.
Der Regen verhinderte das Abheben. Der originaltreue Nachbau eines neuseeländischen Rettungsfliegers von Albin Vogel musste am Boden bleiben. | Bild: Mardiros Tavit

Modell mit Turbinenantrieb

Die wenige Zeit zwischen den Regenschauern nutzen die Piloten, ihre Flieger in die Luft zu bringen.Wenn auch nur wenige Modelle in die Luft flogen, so war doch fast die ganze Bandbreite der Modellfliegerei vertreten. Regenscheit selbst flog einen geräuschlosen Segelflieger und einen ein Modellflugzeug mit Viertaktmotor. Martin Peter hingegen drehte mit seinen eindrucksvollen Helikopter LU1E mit Turbinenantrieb einige Runden über den Platz. Die 3,5 Liter Fassungsvermögen des Kraftstofftanks reichten dabei nur für zehn Minuten. Bei der Landung bekam Peter für seine Flugkunst anerkennenden Beifall. Der Helikopter gilt bei den Modellflieger als sowas wie die Königsdisziplin.

Dirk Vogel steuerte seine Agrarflieger mehrmals über den feinen Flugplatz der Sipplinger Modellsport Gruppe bevor der Regen einsetzte.
Dirk Vogel steuerte seine Agrarflieger mehrmals über den feinen Flugplatz der Sipplinger Modellsport Gruppe bevor der Regen einsetzte. | Bild: Mardiros Tavit

Martin Peters Vater Albin war mit seinem originaltreuen Nachbau eines neuseeländischen Rettungshubschreibers dabei. Der leidenschaftliche Helikopterpilot wurde Opfer des einsetzenden Regens, sein Gerät blieb am Boden.