Lange Zeit stand das Gebäude des ehemaligen Jugendtreffs am alten Sportgelände leer. Bis vor Kurzem wurde es als Zwischenlager für Mobiliar aufgrund der aktuellen Rathaussanierung der Gemeinde genutzt. „Doch damit soll jetzt Schluss sein“, teilten die Jugendsprecherinnen Laura Graser, Luna Brand und Hanna Kasan mit. Mithilfe von Spenden und der Unterstützung der Sipplinger wird das Gebäude langsam zu einem Jugendtreff, wie sich die Jugendlichen das schon seit einigen Jahren wünschen.

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Mit dem ersten Jugendforum im März vorigen Jahres hat man „den ersten Schritt in die richtige Richtung“ gemacht, heißt es in der Mitteilung. Beim zweiten Jugendforum im April dieses Jahres wurden für die nächsten zwei Jahre die drei Jugendsprecherinnen gewählt. Außerdem wurde entschieden, als erste Handlung die Räumlichkeiten des auch als „No. 1“ bekannten Gebäudes zu einem gemütlichen Jugendtreff zu machen. „Sehr froh“ sind die Jugendlichen, dass die Aktion von Gemeindeverwaltung und Gemeinderat „wohlwollend“ begleitet wird.

Gebäude wird entrümpelt

Wie sie weiter informierten, haben 19 Jugendliche das Gebäude entrümpelt. „Schnell war klar, dass es keine leichte Aufgabe sein wird, das Gebäude nach so langer Zeit wieder in Schuss zu bringen. Doch es geht voran“, schreiben die Jugendlichen. Inzwischen zähle zum Inventar ein Sofa, große Gemeinschaftstische und die aufbewahrten Spiele des früheren No.1. Die Wände hätten frische Farbe erhalten, die Räumlichkeiten nähmen langsam wieder Gestalt an. Zu den nächsten Schritten gehört laut den Jugendsprecherinnen, eine Küche zu finden und diese einzubauen. Die sanitären Anlagen seien noch in Ordnung und geputzt worden. Ausreichend Licht für gemütliche Stunden und eine Heizung sollen künftig das Ganze abrunden.

Entwurf für eine Hausordnung

Aktuell sind die Jugendsprecherinnen dabei, einen Entwurf für eine Hausordnung sowie weitere Regularien zu erarbeiten, welche im Anschluss Bürgermeister Oliver Gortat zur Anpassung und Abklärung mit der Versicherung sowie den Behörden vorgestellt werden soll. „Wir hoffen auf weitere Unterstützung und Befürwortung.“