Jeweils für fünf Tage im Jahr trifft sich die Wandervereinigung Sipplingen mit ihren Wanderfreunden aus Langenwolmsdorf-Stolpen am Rande der Sächsischen Schweiz. Abwechselnd in den alten und neuen Bundesländern, um so mehr voneinander kennenzulernen. Nach Möglichkeit wird auch der Tag der Deutschen Einheit einbezogen. Jetzt stand zum 26. Mal eine mehrtägige Wanderung an, dieses Mal in Lichtenfels-Reundorf zwischen Bamberg und Coburg.

„Es ist wieder sehr harmonisch verlaufen“, teilt Schriftführerin Gertrund Brandl mit. „Wir erfreuten uns bei den Fahrten durch das abwechslungsreiche Frankenland an der schönen Landschaft und den schmucken Ortschaften mit liebevoll renovierten Fachwerkhäusern und sehr schönen historischen Gebäuden.“ Schwerpunkte waren nach ihrer Darstelllung die drei Städte Bayreuth, Bamberg sowie Coburg. Interessant sei noch eine Fahrt ins beanchbarte Thüringen gewesen. „Die Dörfer in Ost und West gleichen einander, die Sprache ist gleich, das Leben nicht mehr unterschiedlich“, schreibt sie.

Man habe viel gelacht, erzählt, Erinnerungen ausgetauscht, fasst die Schriftführerin zusammen. „Ganz wichtig war uns aber das tägliche Beisammensein, das Miteinander und die fröhlichen Abende im Hotel, wo sich Darbietungen aus den eigenen Reihen abwechselten. Da gibt es längst kein Fremdeln mehr, keinen Unterschied woher man kommt“, teilt Brandl mit. „Kurz: Ein Treffen mit Freunden.“ Und: „Wir durften wieder wunderbare Tage miteinander verleben und freuen uns schon auf das nächste Treffen.“

Dass diese Ost-West-Erfolgsgeschichte im Jahrbuch 2019 „Leben am See“ gewürdigt wird, sei mit großem Interesse aufgenommen worden. Zur Vorstellung des Buches werden nach Mitteilung Brandls mindestens vier Personen aus Langenwolmsdorf anreisen, ungeachtet der großen Entfernung. Brandl: „Wir in Sipplingen sind sehr gespannt auf den Festakt und hoffen, dass möglichst viele Mitglieder des Vereins in Überlingen teilnehmen werden.“