Exakt sechs Monate vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg veranstalten die Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben eine Podiumsdiskussion mit Fraktionsvorsitzenden beziehungsweise Spitzenkandidaten. Die Veranstaltung gehört zu den „Salemer Gesprächen“, die die Wirtschaftsjunioren seit 1980 bieten. Kulisse ist in jedem Herbst die Schule Schloss Salem.

FDP, CDU, Grüne und SPD im Gespräch

Mit dabei sind am Freitag, 16. Oktober, Hans-Ulrich Rülke (FDP), Wolfgang Reinhart (CDU), Andreas Schwarz (Grüne) und Andreas Stoch (SPD). „Wir wollen damit den Landtagswahlkampf in der Region offiziell einläuten, die politischen Positionen der Jungen Wirtschaft ins Licht stellen und die Positionen der Parteien herausarbeiten“, kündigen die Wirtschaftsjunioren an.

„Keiner sagt, in welche Richtung es geht“

Kreissprecher Philipp Gotterbarm erklärt, dass die Wirtschaftsjunioren zwischen 20 und 45 Jahre alt und alle unternehmerisch tätig seien. „Wir sind von den wirtschaftlichen Auswirkungen, die auf uns zukommen, massiv betroffen. Und keiner sagt, in welche Richtung es geht“, bedauert Gotterbarm hinsichtlich der Corona-Krise. Die Unternehmen bekämen von der Landesführung keinen Impuls: „Das enttäuscht natürlich viele.“ Denn für sie geht es laut Gotterbarm um mehr, als Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen.

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Moderiert wird die Runde von Britt Lorenzen, Wirtschaftsmoderatorin aus Dortmund. Sie sei auch Wirtschaftsjuniorin, sagt Gotterbarm, und soll der Landesführung sowie ihren Herausforderern entlocken, wie die Zukunft der Wirtschaft in Bezug auf die Pandemie aussehen kann.

Hier gibt es die Diskussion zu sehen

Die inzwischen 41. „Salemer Gespräche“ werden coronabedingt stattfinden mit maximal 80 Wirtschaftsjunioren vor Ort – anstatt mehreren Hundert Besuchern – und digitaler Übertragung ab 18.30 Uhr unter www.wj-bodensee.de und www.salemer-gespraeche.de sowie auf dem Youtube-Kanal der Wirtschaftsjunioren. Interessierte haben also die Möglichkeit, die Diskussion der Politiker zu verfolgen. Vielleicht biete sie bereits eine Orientierung für die Wahl, sagt Philipp Gotterbarm: „Die Parteien stellen sich so langsam auf.“

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