Für den dritten Teil des SÜDKURIER-Sommerrätsels hat Reiner Jäckle drei Bilder in Salem aufgenommen. Dabei haben alle eines gemeinsam: es geht um Schriftzüge. Natürlich wurden die Bilder so gemacht, dass sie nicht unbedingt zu lesen sind, denn sonst wäre es doch viel zu einfach. Bevor es noch einige Tipps zu den Fotos gibt aber erst einmal die Auflösung des zweiten Teils, in den es Bilder aus Meersburg zu erkennen gab.

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Des Meersburger Rätsels Lösung

Das Bild mit dem Wappen ist an der Fassade der ehemaligen fürstbischöflichen Hofkanzlei gegenüber dem Schloss zu finden. Das Gebäude wurde 1623 von Bürgermeister Matthias Rassler erbaut. Deshalb hat er über der Tür sein eigenes Wappen und das seiner Frau anbringen lassen. Auf dem zweiten Bild waren Früchte aus Metall zu sehen. Die Ananas, Bananen und natürlich Trauben gehören zum Brunnen vor dem Staatsweingut in der Oberstadt. Das dritte Motiv ist recht neu in Meersburg. Das große „m“ aus Stein steht an der Kreuzung B 33 und Daisendorfer Straße gegenüber der Kirche. Natürlich war die Perspektive des Motives von unten fotografiert mit dem Zeppelin am Himmel ungewöhnlich.

Wo empfängt der Papagei die Besucher?

Jetzt aber zu den Bildern aus Salem: Wo wird wohl die Insel sein? Der Papagei könnte verraten, wo sie liegt. Eine kleine Hilfe gibt es natürlich: Sie liegt im Ortsteil Mimmenhausen und ist tatsächlich eine Insel. Wie sie allerdings komplett heißt, soll herausgefunden werden. Das Bild zeigt lediglich den Schriftzug „Insel“ und den Papagei, der die Besucher am Eingang begrüßt.

Dieses Schild und der Schriftzug sind an einem Haus angebracht, das ein kleines Museum beherbergt.
Dieses Schild und der Schriftzug sind an einem Haus angebracht, das ein kleines Museum beherbergt. | Bild: Jäckle, Reiner

Einblick in die Ortsgeschichte

Der zweite Schriftzug mit den leuchtend roten Buchstaben liegt Luftlinie etwa einen Kilometer entfernt von der Insel. Von der Seite gut zu erkennen ist das Salemer Wappen in blau mit einem doppelreihigen Schrägbalken mit weiß und rot. Dieser wird auch Zisterzienserbalken genannt. Überdeckt wird er von einem aus dem Unterrand emporkommenden gelben Abtsstab, der von einem s-förmigen weißen Velum umschlungen ist. Der Schriftzug ist an einem Haus angebracht, das in Mimmenhausen steht und viel über die Vergangenheit verrät.

Dieses goldene Wappen und diese Schrift sind über dem Eingang eines gastronomischen Betriebes angebracht.
Dieses goldene Wappen und diese Schrift sind über dem Eingang eines gastronomischen Betriebes angebracht. | Bild: Jäckle, Reiner

Ein prächtiger Schriftzug ganz in Gold

Der dritte Schriftzug komplett in Gold gehalten auf blauem Hintergrund ist über einer Eingangstüre zu finden. Interessanterweise kann man es sich in den Räumlichkeiten des Hauses gut gehen lassen, der Schriftzug nennt aber nicht den Namen des Betriebs, sondern die Funktion des Hauses in früheren Jahren.

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Nun heißt es suchen, finden und gewinnen. Wer die Lösungen im dritten von fünf Teilen des SÜDKURIER-Sommerrätsels erraten hat, kann bis zum Sonntag eine E-Mail schreiben. Und mit etwas Glück gibt es sogar einen Preis. Beim nächsten Mal geht es nach Uhldingen-Mühlhofen.