Auch die Gemeinde Salem wird aufgrund der Corona-Krise mit erheblichen Einnahmeverlusten rechnen müssen. Dies geht aus dem Quartalsbericht hervor, den Kämmerin Julia Kneisel auf Basis der Steuerschätzung vom Mai vorlegte.

Darin machen sich vor allem Mindereinnahmen beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (minus 820 000 Euro) und bei den Schlüsselzuweisungen (minus 1,5 Millionen Euro) bemerkbar.

Mindereinnahmen von 2,5 Millionen Euro

Ebenfalls die Gewerbesteuereinnahmen liegen um 150 000 Euro unter Plan. Unter dem Strich summieren sich die Mindereinnahmen auf 2,5 Millionen Euro. Trotzdem geht die Kämmerin davon aus, das im Haushaltsplan festgelegte Investitionsprogramm in vollem Umfang umsetzen zu können.

„Wir benötigen keine Haushaltssperre und auch keinen Nachtragshaushalt“, erklärte Bürgermeister Manfred Härle. „Uns wirft die Corona-Krise nicht um.“ Die Mindereinnahmen könne man abfedern. Die Krise wirke sich lediglich in der Höhe der Rücklagen aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Jetzt wieder verfügbar: die Digitale Zeitung mit dem neuen iPad und 0 €* Zuzahlung

*SÜDKURIER Digital inkl. Digitaler Zeitung und unbegrenztem Zugang zu allen Inhalten und Services auf SÜDKURIER Online für 34,99 €/Monat und ein iPad 10,2“ (32 GB, WiFi) für 0 €. Mindestlaufzeit 24 Monate. Das Angebot ist gültig bis zum 12.07.2020 und gilt nur, solange der Vorrat reicht. Ein Angebot der SÜDKURIER GmbH, Medienhaus, Max-Stromeyer-Straße 178, 78467 Konstanz.