Seit dem 1. Dezember 2017 hat das Künstlerpaar Johanna und Matthias Schenkl nun ihre kleine Galerie „L-wie Materie„. Die beiden Kunsträume befinden sich im Erdgeschoss ihres Wohnhauses, dem historischen Forsthaus des Schlosses Salem.

Das Künstlerpaar Johanna und Matthias Schenkl vor ihrer Galerie mit den Adventsfenstern.
Das Künstlerpaar Johanna und Matthias Schenkl vor ihrer Galerie mit den Adventsfenstern. | Bild: Mardiros Tavit

Wie die vergangenen Jahre zuvor, war auch dieses Jahr eigentlich eine Sonderausstellung zur Wiederkehr des Gründungstages geplant. Doch das Coronavirus brachte ihre Pläne durcheinander. „Kunst und Kultur haben es jetzt besonders schwer“, erzählte Johanna Schenkl. Aber die Kreativen müssten sich was einfallen lassen, und es gelte die Möglichkeiten zu nutzen.

Am Parkplatz P2 des Schlosses Salem ist der kurze Fußweg zum historischen Forsthaus mit der Galerie „L-wie Materie“ ausgeschildert.
Am Parkplatz P2 des Schlosses Salem ist der kurze Fußweg zum historischen Forsthaus mit der Galerie „L-wie Materie“ ausgeschildert. | Bild: Mardiros Tavit

Schon beim ersten Lockdown im Frühjahr hatten die beiden Künstler aus der Not eine Tugend gemacht, und eine Fensterausstellung konzipiert. „Die kam gut an, wir hatten viele Anfragen.“ Denn das historische Forsthaus steht direkt am Wanderweg hinter dem Schloss. Viele Wanderer, Walker, Jogger und Biker nutzen den Parkplatz P2 des Schlosses Salem zum Abstellen ihres Fahrzeugs, um anschließend in der Natur ihrem Sport nachzugehen.

Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag von Johanna Schenkl oder ihrem Mann ein Türchen der Adventsfenster geöffnet.
Ab dem 1. Dezember wird jeden Tag von Johanna Schenkl oder ihrem Mann ein Türchen der Adventsfenster geöffnet. | Bild: Mardiros Tavit

An die Fensterausstellung knüpfen sie jetzt wieder an. Die Hausfront mit den Sprossenfenstern wurden in einem Adventskalender verwandelt. Hinter jeder Zahl versteckt sich ein literarischer Text. So ist der künstlerischer Kalender Corona-gerecht von draußen aus zu besichtigen. Dabei gilt es eine kleine Premiere zu feiern. „Ich trete zum ersten Mal mit eigenen Texten in der Öffentlichkeit in Erscheinung“, erzählte Johanna Schenkl. Für die grafische Gestaltung hat sich das Künstlerpaar vom regional bekannten Künstler Ulrich Seutter unterstützen lassen.

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Das alte Forsthaus mit seinen beleuchteten Literartur-Adventsfenstern.
Das alte Forsthaus mit seinen beleuchteten Literartur-Adventsfenstern. | Bild: Matthias Schenkl

Bis zum 31. Dezember bleiben die Texte enthüllt. Die Galerie zählt zum Einzelhandel, weswegen sie im Dezember geöffnet ist. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 16 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr. Januar bleibt die Galerie geschlossen.

Im Internet: http://L-wie-Materie.de