Die Außenanlagen des Edeka-Markts an der Schlossseeallee sind so gut wie fertig, die Regale eingeräumt. Die Türen des Vollsortimenters sollen sich nun öffnen. Von den Salemer Bürgern wird die nahe Eröffnung herbeigewünscht.

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Hermann Hack und Friedrich Löhle haben das Areal bereits inspiziert. Grundsätzlich sind sie sehr einverstanden. Was ihnen missfällt, ist die Situation für Fahrradkunden. „Da fehlt eindeutig eine Überdachung“, meint Löhle. Der passionierte Radler würde gerne per Fahrrad zum Einkaufen fahren. Und zwar bei jedem Wetter. Da die vorhandenen Abstellplätze nicht überdacht und um die Ecke platziert seien, hält er einen Einkauf bei Regenwetter für schwierig. „Bis ich die Fahrradständer erreicht und alle Waren in meinen Satteltaschen verstaut hätte, wäre ich klatschnass“, ist sich Löhle sicher. Dabei sollte es doch Sinn und Zweck der Ständer sein, möglichst viele Kunden dazu zu bringen, auf ihr Auto zu verzichten.

Am alten Markt waren die Radständer überdacht

Gerade auch die vielen Urlauber, die per Bike vorbeikämen, zum Beispiel vom Campinghof in der Nähe, sollten eine Möglichkeit haben, sich trockenen Fußes mit Lebensmitteln einzudecken. Im alten Edeka-Markt an der Stefansfelder Straße seien die Radständer komfortabel unter dem Marktvordach untergebracht gewesen.

Bei einem gemeinsamen Urlaub in der Schwarzwald-Gemeinde Seebach hätte es bei der dortigen Edeka-Filiale extra überdachte Fahrradstellplätze gegeben, erinnern sich die beiden. Hack und Löhle fragen sich, ob von Gemeindeseite eine Möglichkeit vorgesehen ist, dass Zweiradfahrer in der Tiefgarage parkieren können? Schließlich müsse es der Gemeinde doch am Herzen liegen, möglichst viele Fahrzeuge aus der stark besiedelten Neuen Mitte am Schlosssee herauszuhalten.

Verwaltung: überdachte Fahrrad-Abstellplätze vor dem Rathaus

Die Verwaltung verweist auf Nachfrage auf ausreichend überdachte Fahrrad-Abstellplätze vor Ort. Diese befänden sich direkt hinter dem Rathaus. Dass Zweiräder , wie von Löhle und Hack angedacht, im Notfall in die Tiefgarage ausweichen könnten, ist gemäß Sabine Stark von der Stabsstelle des Bürgermeisters nicht gestattet.

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