Laut Mitteilung von Chorleiterin Margit Koch-Nedela bedeutet dies: vier Meter Abstand zwischen den Sängern, sechs Meter zur Chorleiterin, Singen in die gleiche Richtung wegen des Luftstroms und ständiges Lüften.

„So geht es im Dorfgemeinschaftshaus Weildorf oder jahreszeitenbedingt natürlich Open Air. Es ist alles schwieriger und aufwendiger, aber wir benötigen Perspektiven, wie es in der Corona-Zeit, die noch lange andauern wird, weitergeht“, schreibt die Chorleiterin. In der neuen Normalität müsse man alle Möglichkeiten ausschöpfen.

Singen gerade in schweren Zeiten wichtig

„Singen ist so wichtig, gerade in schwierigen Zeiten“, findet Margit Koch-Nedela. Ihren Angaben nach hat Singen eine positive Wirkung auf Physis und Psyche der Menschen: „Singen sorgt für Lebensfreude, bessere Lebensqualität, Wohlbefinden, gute Laune et cetera.“

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Die Probenfotos sind beim Open-Air-Singen im Atrium der Fritz-Baur-Grundschule in Mimmenhausen entstanden. „Eine einzigartige Chorprobe, ein wunderbarer Ort, Singen bis zur Dämmerung, wieder Gemeinschaft erleben und Wohlempfinden und Freude beim Singen„, berichtet die Chorleiterin, die im Türrahmen am Klavier saß.

Chorleiterin Margit Koch-Nedela am Klavier an der Fritz-Baur-Grundschule.
Chorleiterin Margit Koch-Nedela am Klavier an der Fritz-Baur-Grundschule. | Bild: Just For Fun Chor

Wären digitale Proben eine Lösung? Einzel-Gesangsunterricht ist zwar per Video-Chat möglich. Aber: „Aufgrund der technisch bedingten Latenzzeit von etwa einer Sekunde, das heißt eine akustische Verzögerung, müssten die Chorsänger ihr Mikrofon stumm stellen, um ein großes Stimmenkauderwelsch zu vermeiden.“ Digitale Strukturen seien eben kein Ersatz für das gemeinschaftliche Proben.

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