Der Linzgau-Shuttle ist eine Ergänzung zum innerörtlichen Nahverkehrsangebot. Das kostenlose Von-Tür-zu-Tür-Angebot richtet sich an Menschen, die nicht selbst mobil sind. Darunter fallen über 75-Jährige, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung und Sozialhilfeempfänger.

Die Corona-Pandemie habe zwar Spuren hinterlassen, insgesamt falle die Bilanz mit 1700 Beförderungen aber positiv aus. Der Verein habe bereits 126 Mitglieder, die meisten seien über 70. Aktuell steuern 14 ehrenamtliche den gemieteten Kleinbus mit acht Sitzplätzen. Wie Kitzmann erklärte, will der Verein den Bus kaufen, um eine elektrische Einstiegshilfe installieren lassen zu können.

Der Verein finanziert sich über Beiträge und Spenden und hat 50 000 Euro auf dem Konto. Zudem habe die Gemeinde für drei Jahre einen jährlichen Zuschuss von 25 000 Euro zugesagt. Bürgermeister Manfred Härle dankte besonders den ehrenamtlichen Fahrern und Disponenten für deren Arbeit.