Die Besitzerin der Friesenstute „Pietje“ stellte am gestrigen Donnerstag, 23. Juli, bei der Pflege ihres Pferdes fest, dass das Tier im Genitalbereich verletzt ist. Zuvor hatte die Stute gemeinsam mit weiteren Pferden auf einer Koppel gestanden, die zu einem der Höfe „In den Rubäckern“ nordöstlich vom Salemer Teilort Buggensegel gehört, beschreibt die Polizei. Die Halterin habe die Wunden ihrer Stute von einem Tierarzt untersuchen lassen, der mutwillig beigebrachte Schnittverletzungen im Genitalbereich, unterhalb des Schweifansatzes feststellte.

Augenlicht von Pony „Rigo“ war nicht zu retten

Die Polizei schließt eigener Aussage nach nicht aus, dass derselbe Täter auch Hand an das Bermatinger Pony „Rigo“ gelegt hat, der am vergangenen Samstag, 18. Juli, auf einer Koppel zwischen Bermatingen und Ahausen derart schwer verletzt wurde, dass das Tier trotz sofortiger Behandlung in einer Münchner Tierfachklinik halbseitig erblindete. Dass das Pony wie auch die Friesenstute draußen auf Koppeln standen, die keine fünf Kilometer voneinander entfernt sind, erhärte den Verdacht, dass beide Tiere Opfer desselben Tierschänders geworden seien.

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Polizei hofft auf sachdienliche Hinweise

Wie im ersten Fall, der sich auf einer Koppel an der Ahauser Straße am Ortsausgang von Bermatingen Richtung Ahausen ereignete, hat der Fachbereich Gewerbe/Umwelt des Polizeipräsidiums auch zu der Tierquälerei in Salem die Ermittlungen übernommen. Wer sachdienliche Hinweise zu dieser Tierquälerei geben kann, erreicht das Polizeirevier Überlingen unter Telefon 0 75 51 / 80 40.

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