Salem (as) Mit den Salem Open veranstaltet der Tennisclub Salem (TCS) vom 10. bis 12. August wieder ein hochkarätiges Turnier, zu dem Spieler erwartet werden, die in der deutschen Rangliste registriert sind oder zumindest die Leistungsklasse 1, also die höchste Klasse des Systems, erreicht haben.

Noah Rockstroh aus Markdorf hat bereits zugesagt

Mit den Salem Open hat sich der Tennisclub Salem mittlerweile in der Tenniswelt einen Namen gemacht. Bei den Damen waren im vergangenen Jahr neun Spielerinnen am Start, die in der deutschen Rangliste unter den besten 500 zu finden sind. Bei den Herren waren es sieben. TCS-Sportwart Josef Knäple freut sich: "Für die kommenden Salem Open hat Noah Rockstroh bereits wieder seine Teilnahme zugesagt." Der Lokalmatador vom TC Markdorf belegt aktuell in der deutschen Rangliste Platz 257.

Wildcard für Überlingen Open

Für hochklassige Spieler sind die Salem Open auch deshalb attraktiv, weil der Sieger eine Wildcard für die Qualifikationsrunde des ITF-Future-Turniers Überlingen Open erhält, das vom 19. bis 26. August stattfindet. "Und dort können Weltranglistenpunkte eingesammelt werden", erklärt TCS-Vorsitzender Lothar Bröski.

Davon einmal abgesehen, schätzen die Teilnehmer an den Salem Open auch die Anlage mit neun Sandplätzen. "Diese Anlage hat ein einmaliges Flair", schwärmte Pauline Ernstberger von der TSG Tennis Bruchsal nach ihrem Turniersieg im vergangenen Jahr. Im vergangenen Jahr wurde bei den Salem Open erstmals auch ein Damenwettbewerb ausgetragen. Dies sei auch bei den Zuschauern sehr gut angekommen, sagt Lothar Bröski.

Preisgelder von 3000 Euro

Er rechnet mit einer ebenso guten Besetzung des Turniers wie im vergangenen Jahr. Daran ist auch Sportwart Josef Knäple sehr gelegen. "Ein Turnier dieser Klasse ist auch die beste Werbung für unseren Club", sagt er im Hinblick auf Mitgliederzuwachs. Eine Reihe von treuen Sponsoren hilft dabei mit, indem sie die Preisgelder in einer Gesamthöhe von 3000 Euro finanziert. "Ohne diese Unterstützung könnten wir diese Preisgelder nicht ausloben", betont Lothar Bröski.