Mit "leichten Unterkühlungen" kam ein 26-Jähriger davon, der am Sonntagnachmittag gegen 16.30 Uhr versuchte, seine auf dem zugefrorenen Schlosssee niedergegangene Fotodrohne zu bergen. Nachdem sich das ferngesteuerte Fluggerät nicht mehr starten ließ, versuchte er mit einer Luftmatratze über das Eis zu seinem havarierten Spielgerät zu gelangen. Dabei brach er auf dem dünnen Eis ein, beschreibt die Polizei weiter, wobei die Luftmatratze durch die scharfen Eiskanten aufgeschlitzt wurde. Der Mann konnte sich gerade noch auf die Schwimminsel in der Mitte des Sees retten.

"Er brachte sich durch Leichtsinn in Lebensgefahr", kommentiert die Freiwillige Feuerwehr Salem, die ihn aus seiner misslichen Lage befreite. Sie rettete ihn mit dem Schlauchboot des Rüstwagens und übergab ihn den wartenden Rettungskräften. Neben der Feuerwehr mit vier Fahrzeugen waren der Rettungsdienst mit Notarzt und die Landespolizei vor Ort, beschreibt die Feuerwehr weiter.