Es hatte wie immer einen ganz eigenen Zauber: das Martinsfest in der Wohnresidenz am Schlosssee. Von Weitem leuchteten die Kerzen auf den von den Betreuern der Residenz bereit gestellten Stehtischen. Im Foyer sammelte sich ein Teil der Senioren. Gespannt warteten sie auf die Kinderschar aus dem benachbarten Kindergarten Kleiner Brühl. Seit 15 Jahren ist es Tradition, dass die Älteren mit den Jüngeren den Martinstag am 11. November miteinander begehen.

Der Besuch von Sabine Strasser als Sankt Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler (Verena Asprion) teilt.
Der Besuch von Sabine Strasser als Sankt Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler (Verena Asprion) teilt. | Bild: Martina Wolters

Aufgeregt versammelten sich die herbeikommenden Kinder an der Absperrung. Die älteren Herrschaften gesellten sich dazu. Gemeinsam verfolgten sie das eindrückliche Spiel der Mantel-Teilung im dunklen Hof. Nur die selbst gemachten Laternen der Kindergartenkinder beleuchteten den ansonsten dunklen Hof.

Kindergartenkinder und Eltern sind gekommen, um mit den Bewohnern der Wohnresidenz zusammen zu feiern.
Kindergartenkinder und Eltern sind gekommen, um mit den Bewohnern der Wohnresidenz zusammen zu feiern. | Bild: Martina Wolters

Erzieherin Gabriela Sautter erzählte die Martinslegende. Ganz still wurde es, als Sabine Strasser als Sankt Martin auf einem Pferd heran ritt. Neben der am Boden kauernden Kindergartenleiterin Verena Asprion im Bettlerkostüm kamen Ross und Reiterin zum Stehen. Zur Mantelübergabe ertönte Musik. Wie in jedem Jahr spielte eine Gruppe des Musikvereins das Martinslied.

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Danach ging die Feier richtig los. Wie der Heilige es vorgemacht hat, teilten alle ihr mitgebrachtes „Fingerfood“. Bei Glühwein und Kinderpunsch nutzten ältere und jüngere Besucher die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Fröhliche Gesichter reihum zeugten von einem gelungenen Miteinander in heimeligem Ambiente.